Gallura

Wir fahren durch die Gallura Berge Richtung Costa Smeralda. Die Berge mit den originell geformten Felsen sind herrlich anzuschauen. Die Costa Smeralda mit seinen Häfen ist ein Tummelplatz der Reichen. Um das Ganze von oben zu betrachten fahren wir auf den Monte Moro. Eine enge Piste führt da hoch, teilweise in ausgewaschenen steilen Serpentinen, spannend, zum Glück fährt Carola ….

Unversehrt wieder unten angekommen heisst unser nächstes Ziel Capo d‘ Orso. Diesen Bärenfelsen und seine Nachbarn möchte ich wirklich sehen. Doch leider ist der Zugang um diese Jahreszeit abgesperrt, schade. Nach einem mittelmässigen Mittagessen in Palau, alle Speisen haben dieselbe Tomatensauce (möchte nicht wissen wie Carbonara aussieht), heisst unser nächstes Ziel Capo Testa. Hier hin haben Womos keine Zufahrt, wir interpretieren unser Gefährt als was anderes und fahren weiter. Es lohnt sich, herrliche Felsformationen, Sarden nennen diese „Friedhof der Steine“, gilt es zu bestaunen, besteigen, umwandern, fotografieren. Ich vergesse meine bald 60 Jahre und kraxle darauf herum und fühle mich vieeel jünger.

 

Wir versuchen gar nicht erst einen Camping zu finden und steuern in eine Stichstrasse Richtung Meer, wieder eine Piste, und stehen nun mutterseelenallein in einem Pinienwald. Da wir doch schon seit 4 Tagen duschfrei sind haben wir ein Verlangen. Aber den Duschvorhang im Camper haben wir längst entsorgt, also Brause nach draussen und eine erfrischende Outdoor-Dusche geniessen, tut das gut.

Fotos