Willkommen bei Pesche

Wildhorn

Vorbei am idyllischen, aber überlaufenen Lauenensee steigen wir hoch zur Geltenhütte. Am Abend zieht eine Gewitterzelle vorbei und sorgt dafür, dass die Steine am Montag im Aufstieg zum Wildhorn in den höheren Lagen mit einer feinen Eisschicht überzogen sind. Entsprechend rutschig gestaltet sich dieser, glücklicherweise sind die Kletterpartien eisfrei. 
Ober erwartet uns ein gewaltiges Panorama. Im Abstieg Richtung Lenk passieren wir den Iffigsee, der herrlich türkisfarben leuchtet.
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Jungfrau

Die Besteigung der Jungrau (4158m) von Stechelberg (910m) ist der Höhenmeter grösste eintägig mögliche Gipfelaufstieg in der Schweiz. Wir als Genussmenschen nehmen ihn uns aber in 2 Tagen vor, mit Zwischenhalt in der Rottalhütte. Ist immer noch happig genug, insbesondere der Aufstieg über den inneren Rottalgrat beinhaltet viel Kletterei, bis 4a. Wir erwischen einen Hammertag mit besten Bedingungen, ein Kandersteger Bergführer sagt zu solchem jeweils "phänomenial genial".

Nach der bombastischen Aussicht nehmen wir auf dem Weg zum Jungfraujoch eine Abkürzung mit spannender Abseilpassage und erreichen alsbald den Tatzelwurm Richtung Mönchsjochhütte, wo wir übernachten und am Sonntag den Mönch besteigen wollen. Das Wetter macht allerdings nicht mit, dieser Gipfel muss halt noch etwas warten.

Und wir sind schon ein bisschen stolz auf die Jungfrau über diese Route!

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Aiguilles du Tour

Am Donnerstag Abend reisen wir mit dem Camper nach Champex, so können wir Freitags ausschlafen und haben genügend Zeit zum z'Mörgele.

Der Aufstieg zur Cabane du Trient ist eine interessante Bergwanderung, vorbei an schönen Felsformationen.

Zeitig starten wir am Samstag über das Plateau du Trient  Richtung Aiguilles du Tour. Der Gipfel bietet schöne und genussvolle Blockklettereien und Tiefblicke vom feinsten.

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Vrenelisgärtli

Die aktuelle Wetterlage mit viel Regen und Gewitter bietet wenig Planungssicherheit. Ich bin einigermassen überrascht dass die Tour trotzdem statt findet, und finde den Mut von Stephan bemerkensert. 

Am 1. August wandern wir dann tatsächlich teilweise im Regen hoch zur Glärnischhütte, und sind fast die einzigen Gäste, wen erstaunt's. 

Am Montag sind wir wiederum fast die einzigen unterwegs, und das bei einer so beliebten Hochtour. Die Sicht ist teilweise verhangen, die umliegenden Gipfel nicht immer sichtbar. Das erzeugt eine spezielle Stimmung, zumal es in den höheren Lagen frisch geschneit hat. Wir bleiben aber vor weiteren Regenfällen verschont und kommen zu einer tollen Hochtour mit Gletscher, Kletterpassagen und Tiefblicken.

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7 Hängschte

Ab Samstag Nachmittag ist eine heftige Gewitterfront angekündigt. Nach langem werweisen entscheiden wir uns, am Freitag mit dem Bus ins Innereriz zum Schneehas anzureisen und am Samstag die 7 Hengste zu Überqueren. 

Das Essen im Schneehas ist ein Genuss, genau die richtige Vorbereitung für einen Wandertag.

Der Aufstieg zum östlichsten Hengst über Hinter Sohl - Grätli ist mehr als steil, rasch gewinnen wir an Höhe. Oben finden wir eine neblige, mystische Stimmung, halt ohne Fernsicht. Durch Blumenwiesen wandernd und über Karrenfelder kraxelnd überqueren wir die nachfolgenden Hengste. Für zusätzliche Abwechslung sorgt eine Kolonie Steingeissen mit ihren Jungen. Und unser Timing hat geklappt, wir sind vor den Gewittern zurück.

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