Willkommen bei Pesche

Sardinien

Diese Woche war für mich so eine Art Sardinien Schnuppertour, entstanden wegen besserer Wetteraussichten als Ligurien. Besucht haben wir ausschliesslich den Norden, vorwiegend Gallura. Dieser Teil der Insel gefällt uns ausserordentlich und erinnert ein bisschen an unsere USA Reise. So eine Mischung aus Kalifornien Westküste, Canyonlands NP und Joshua Tree NP, und zum Schluss noch ein Hauch Karibik. Im November ist aber vieles geschlossen, Touristen sind nur wenige da und die verteilen sich. Ab und zu gibt’s etwas Regen, aber wenn die Sonne scheint  wird’s recht angenehm warm. Wir werden gerne mal wieder hierher kommen, aber dann mehr als nur eine Woche

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La Dôle

Die gestrige Wanderung spüre ich noch bös in den Beinen. Ich hechle den 3 Cracks nur hinterher und bin am Leiden. Zum Glück haben wir einen prächtigen Herbsttag eingezogen und das Gebiet um La Dôle ist sehr schön. Wir starten in Arzier, unser erster Gipfel ist der Mont Sâla. In Cure, an der französischen Grenze, stärken wir uns mit einem Bison Chili con carne für den Aufstieg auf den nahen La Dôle, mit 1677m noch ein paar Meter höher als unser Chasseral. Nach ein bisschen Krampf und einer kurzen Pause auf dem doch sehr windingen Gipfel stürzen wir uns in die Abfahrt. Die Trails runter sind Genuss pur! Teils flowig, teils anspruchsvoll, verschenken wir kaum einen Meter auf breiten Wegen, immer folgt wieder ein Singeli. Wir rollen weiter bis Nyon und gönnen uns ein paar herrliche Getränke eines lokalen Produzenten.

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Tomlishorn

Carola ist in Berlin, ich habe leider im Büro zuviel um die Ohren und fahre nicht mit. Da kommt der Anruf von Eveline für eine Samstagswanderung gerade recht. Ziel ist das Tomlishorn.

Eigentlich ist dieser Innerschweizer Gipfel sehr einfach erreichbar, sogar 2 Bahnen fahren auf den Pilatus, und von dort sind es gerade mal 30 Minuten Wanderzeit zum Tomlishorn, über einfaches Geläuf. Wir suchen allerdings schon ein bisschen Abenteuer und starten zu Fuss im Eigental. Teilweise führt der Weg sehr exponiert durch eine Querung, später erleichtern Fixseile einige Kraxeleien. Wir geniessen den Aufstieg, mit Zwischenhalt auf dem Chastelendossen, fast alleine sind wir unterwegs. Oben dann, wie befürchtet, teilen wir uns den Gipfel mit vielen.

Nach dem wohlverdienten Gipfelbier verweigern wir den Bahnen wiederum unsere Aufmerksamkeit und steigen zu Fuss nach Alpnachstad ab.

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Göscheneralp

Wir waren noch nie auf der Göscheneralp. Da dort auch ein kleiner einfacher Campingplatz sowie zwei Klettersteige zu finden sind steht dieses Ziel schon eine Weile auf meiner Liste. Auf die Alp führt eine enge Strasse, kreuzen ist nicht immer einfach, aber spannend. Wir haben uns den Seeberg Klettersteig ausgewählt. Eisen ist dort vorhanden wos nicht anders geht, Tritte und Griffe finden macht ihn spannend und interessant. Die durchziehenden Nebelschwaden erzeugen wechselnde Landschaftseindrücke.

Am Sonntagmorgen verlassen wir das Tal. Mit viel, teils rücksichtlosem Gegenverkehr wird die Talfahrt anstrengend. Die SUV's haben teileweise das Gefühl ihnen gehöre die gesamte Strasse.

Die Biketour über Lutersee, Oberalppass und runter nach Andermatt wechselt von sehr anspruchsvoll über flowing in allen Facetten. Was in Richtung Lutersee alles an Liftanlagen und Skipisten gebaut wurde ist fast erschreckend, wenn da die Rechnung nur aufgeht... Die Herbstfarben sind allerdings bei diesem schönsten Wetter herrlich, ich liebe das.

Fotos Klettersteig Seeberg

Fotos Oberalp Bike

 

 

 

 

Schottland

Die 3 Wochen Schottlandferien sind leider vorbei. Wir fuhren durch schöne Landschaften, die Farben leuchten herrlich sobald sich die Sonne zeigt, vor allem das grün der Weiden, die Erika in den Heiden, das Meer und die Klippen. Was aber zu erwarten war, die Sonne hat manchmal, zu oft, auch geweint. So sind wir nicht aufs Bike und haben zu wenige Wanderungen unternommen.

Die Campingplätze sind grösstenteils super gelegen, oft hatten wir einen Standplatz direkt am Meer!

Das Essen wird oft als schlecht bezeichnet, dem können wir überhaupt nicht zustimmen. Mit einer Ausnahme haben wir gut bis sehr gut gegessen, viel Seafood, aber auch Lamm und Beef, normalerweise serviert mit Erbsli, püriert oder nicht.

Mit dem Linksverkehr hat sich der jeweilige Fahrer gut zurecht gefunden, der Beifahrer hat aber immer Blut geschwitzt.

 

Schlösser und Whiskybrennereien gibt es zuhauf, da haben wir auch öfters mal einen Zwischenhalt eingelegt. Im Überfluss gibt’s natürlich auch Schafe, Golfplätze, Fuchsienhecken, Fasanen und vieles mehr.

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