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Hockenhorn - Gasterental

Kurzer Aufstieg, viel einfacher gehts nicht mehr. Wir lassen uns bis zum Hockenhorngrat hochgondeln, ab dann sind's nur noch ein paar Höhenmeter bis zum Gipfel auf 3293m, das letzte Stück ohne Skier. Die Aussicht ist phänomenal.

Wegen hohen Temperaturen in den letzten Tagen starten wir ohne grosse Erwartungen an die Schneeverhältnisse zur Fahrt Richtung Gasterental. Aber wir werden positiv überrascht, der Pulver ist gut und die Hänge noch unverspurt, ganz im Gegensatz zur Lötschentaler Seite. Einzig der letzte Teil unterhalb der Gfelalp wird mühsam, und dann folgt noch das lange Stöckeln durch das Gasterental. Aber nach den billigen Höhenmetern am Anfang der Tour ist das durchaus verschmerzbar.

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Heimeli Sapün

Wir verbringen die Weihnachtstage im Bündnerischen Sapün im Heimeli. Die Walsersiedlung liegt zwischen Langwies und dem Strelapass im Schanfigg. 2 Möglichkeiten gibts um dahin zu gelangen, 1.5 Stunden zu Fuss oder Schneetöff, wir wählen erstere. Das Heimeli ist ein mehrere hundert Jahre altes Hotel, unser Zimmer heisst Adlerhorst und liegt ganz zu oberst, sieht heimelig aus und ist ungeheizt, also saukalt. Uns scheint, das ganze Gebäude wird nie richtig warm, keine Chance unsere teilweisen nassen Kleider trocken zu kriegen. Ein Quentchen mehr Gastfreundschaft könnte das vielleicht wett machen, so aber sind wir nach 4 Übernachtungen nicht unglücklich nach Hause zu fahren und die Sauna an zu werfen, zumal sich das Wetter verschlechtert.

Aber die Tage davor hatten wir richtiges Wetterglück, während zu Hause trübes Regenwetter vorherrscht geniessen wir teilweise sogar die Sonne. Unsere Schneeschuhtouren führen auf die Zenjiflue und das Stelli. Einen weiteren Tag schlitteln wir runter nach Langwies, nehmen den Zug nach Arosa und schneeschuhen via der alten, im Winter unbewohnten Walsersiedlung Medergen zurück nach Sapün. Herrliche Pulverschneehänge finden wir auf allen 3 Touren, und wir sind grösstenteils alleine auf weiter Flur unterwegs.

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Habkern - Bolberg - Winterröscht

Tief verschneites Wintermärchen, teilweise versinken wir bis weit über die Knie im frischen Schnee. Glücklicherweise können wir oft von bestehenden Spuren profitieren und machen uns nicht total kaputt.

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Wätterlatte

Raus aus dem Nebel, an die Sonne. Wir starten von Kiental hoch via Renggpass auf die Wätterlatte. Oben geniessen wir recht lange an der warmen Sonne die Aussicht. Im Abstieg besuchen wir noch kurz das Engelhorn.

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Kandersteg-Lötschenpass-Hockenhorn-Fafleralp-Blatten

Das Gasterental gehört uns fast alleine. Der Bus nach Selden fährt nicht mehr, Saisonende, macht nichts. Die Tour über den Lötschenpass habe ich mal mit Tom und Brüno mit dem Bike unternommen, zu Fuss ist der Aufstieg wahrlich einfacher. Im Gegensatz zu damals übernachten wir in der Lötschenpasshütte, ganze 5 Gäste sind wir. Eine ältere Frau trudelt zuletzt ein als wir schon am Essen sind. Sie reiste gestern Abend aus Kreuzlingen an, stieg um 23:00 in Goppenstein aus dem Zug und da war nichts mehr, kein Poschi, Restaurant geschlossen. So hat sie halt im Aufenthaltsraum der BLS übernachtet. Und heute weiter auf die Lauchernalp, aber ebenfalls Saisonschluss, also weiter zur Lötschenpasshütte. Das nennt man Planung. 

Am Morgen bläst uns der Föhn gehörig um die Ohren, saukalt ist's als wir uns aufmachen zum Hockenhorn, Aber der Sonnenaufgang ist wieder mal toll. Im Gipfelaufstieg sind wir dann froh um die Steigeisen. Der Tiefblick ins Gasterental ist fantastisch, besser als das Wetter. Wir steigen ab Richtung Lauchernalp, wo wir uns mit Hildegard treffen. Weiter gehts auf dem Lötschentaler Höhenweg zur Fafleralp, wo wir übernachten, morgen schliesst auch dieses Hotel.
Am Sonntag herrscht dann entgegen der Wetterprognose herrlichstes Herbstwetter, wir besuchen noch den Grundsee und wandern nach Blatten ab, das Poschi fährt nicht mehr bis zur Fafleralp.

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