Route 66

Wir übernachten in Seligman, dem Herzen der alten Route 66, mit vielen Relikten. Die Ortschaft wirkt wie ein Freilichtmuseum mit Souveniershops überall, nostalgisch mit Marylin Monroe und Elvis.
Wir möchten wieder mal unsere verschwitzten Klamotten waschen, aber offenbar wird die Laundry des Campings auch von der lokalen Bevölkerung zum Waschen benützt. Anscheinend hat eine Grossfamilie mit kleinen Zwillingen heute auch Waschtag. Deren Wäsche dauert ewig, sie nehmen während Stunden 5 Waschmaschinen und 4 Tumbler in Beschlag.
Kurz vor Seligman sind wir auf die Reste der Route 66 eingebogen. Bis Kingman ist die Strasse langweilig, Tempomat auf 65 MPH und nur unterbrochen durch Ortschaften mit Souveniershops und Übrigbleibsel der goldenen Zeit. Nach Kingsman ändert sich die Szenerie schlagartig, die Landschaft der Black Mountains ist interessant, die Strasse schlängelt sich schmal hindurch. Kein Souvenierladen weit und breit denke ich gerade, da taucht Oatman auf, eine herrliche Westernstadt voller wilder Esel.

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