Appenzell

Säntis im Nacken, Ändu, es gibt ihn also doch
Säntis im Nacken, Ändu, es gibt ihn also doch

Über Ostern bebiken Nicolas und ich das Appenzell, bei meist herrlichem Wetter ein Highlight.

Die Hochalp ist erreicht!
Die Hochalp ist erreicht!

Die Karfreitag-Tour führt von Appenzell über die Lauftegg zur Hochalp, viel auf Teer und Naturstrassen, somit können wir das tolle Panorama geniessen.

Von der Hochalp zur Schwägalp gehörte unsere Konzentration dann dem ebenso tollen Trail.

Von der Schwägalp biken wir locker nach Appenzell zurück.

Tagsüber haufenweise Ausflügler, nachts dann tote Hose, wir sind gezwungen im Pub den Nachttrunk zu uns zu nehmen. An diesem total vernebelten Lokal ist das Rauchverbot spurlos vorbeigegangen. Zudem sind wir zusammen mit Susanne (tolle Pubmaid!) die einzigen in der Kategorie Ü20.

Aufstieg zum Hirschberg
Aufstieg zum Hirschberg

Der Samstag führt zuerst zum Hirschberg. Die Waldabfahrt Richtung Gais ist wahrer Bikegenuss! Weiter fahren wir auf den Gäbris und auf die Hundwiler Höhi, letztere über einen brutalen Stich. Zurück nach Appenzell wählen wir ein Singeli, welches sehr verlockend wirkt und grundsätzlich auch ist. Aber Zäune wie im Jura, nur sind die Appenzeller Weiden halt eben appenzellerisch klein, machen einen Grossteil des Spasses zunichte. Alle gefühlten 50 Meter heisst es absteigen, Bike über den Zaun heben, und wieder 50 Meter biken!

Seealpsee
Seealpsee

Bei nicht mehr ganz so tollem Wetter ist unser Ziel vorerst der Seealpsee. Gewohnheitsmässig wählen wir den Wanderweg, was denn sonst. Dieser ist kaum begangen, führt aber über den Mistplatz eines streugesiedelt engstirnigen Appenzeller Bauern, welcher uns gehörig die Leviten liest. Bevor dieser die Mistgabel in der Hand hält nehmen wir schleunigst reissaus. Der darauffolgende, äusserst brutale Aufstieg bremst uns allerdings gewaltig. Vor der Rückfahrt auf einem weiteren Singeli, diesmal im Wald, warnen uns die stehts freundlichen Wanderer, der Weg bestehe nur aus unfahrbaren Stufen. Solch laienhafte Aussagen können uns natürlich nur beflügeln. Flügel hätten wir dann auch gerne gehabt. Ich bewältige zwar alles fahrend, aber grenzwertig, und Genuss sieht anders aus.  Weil wir noch nicht genug haben marschieren wir noch hoch zur Scheidegg und finden auf dem Rückweg doch noch einige geniale Trails. 

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