Blog 2020

Forst

Lockdown, ich arbeite seit 2 Wochen im Home Office, Kommunikation findet vorwiegend über Skype etc. statt. SAC Touren sind alle abgesagt, ebenso der Donnerstags Treff, Klettern im Magnet und Tom's Touren. Bei einem so herrlichen Frühlingstag wie heute ziehts uns trotzdem raus, wir gehen wieder mal mit dem Bike auf Trailsuche in den Forst. Und wir werden fündig, fahren eine schöne Runde und erfreuen uns nebst den Trails an Hektaren blühender Buschwindröschen.

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Scuol

Eine Woche herrliche Skiferien in Scuol ist nun auch schon Geschichte. Das Corona Virus beherrscht das Weltgeschehen und hat nun auch unsere beschauliche Schweiz fest im Griff. Das Skigebiet schliesst dieses Wochenende. Noch mal Schwein gehabt, dass wir uns für die zweite Märzwoche entschieden haben und nicht für die dritte wie letztes Jahr, uff.

Der TCS Camping gehört zu den besten die wir je besucht haben, sanitäre Anlagen sind top und sehr sauber. Wir finden viele freie Plätze vor, das macht die Platzwahl nicht gerade einfacher. Wir entscheiden uns schliesslich für das obere Ende und geniessen fast täglich die Sonne auf dem Bänkli eines benachbarten, nicht anwesenden Dauermieters, herrlich, Ferienfeeling. Direkt daneben beobachten wir am Futterplatz immer wieder Kohl- und Tannenmeisen, Eichelhäher, Specht und Eichhörnchen.

Das Skigebiet überrascht mich positiv, schöne Pisten, Möglichkeiten zum Freeriden, nicht zu viele Leute, dazu die herrliche Gegend. Wir haben zwar auch die Schneeschuhe dabei, die bleiben aber zuunterst in der Kiste stecken. 

Nur am Dienstag herrscht Hudelwetter, Schneefall den ganzen Tag über. Das gibt uns die Möglichkeit zum Wellnessen im Bogn Engiadina.

Selbstverständlich kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz, das Essen z.B. im Hotel Üja oder Filli ist hervorragend.

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Stand

Dieser Winter ist geprägt von Sturmtiefs: Petra, Sabine, etc. Auch letzte Nacht hatten wir wieder Besuch von so einem Sturm, vor lauter Stürme weiss ich nicht mal mehr den Namen. In Kombination mit der herrschenden Schneearmut und dem prognostizierten schlechten Wetter macht die geplante Skitour auf den Niesen wenig Sinn. Als Alternative wählen wir den Stand, also ein weiteres Mal ins Diemtigtal. Das Wetter ist weit besser als befürchtet, der Schnee weit pulvriger als erhofft, und so geniessen wir die schöne Landschaft und ziehen unsere Linien in die Hänge, … viel besser als Arbeiten, es ist ja schliesslich Freitag.

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Born

Eveline leitet uns auf einer intressanten und spannenenden Wanderung um Olten. Über Schloss Wartburg-Säli, Burgruine Alt-Wartburg, vorbei an der grossen Festung Aarburg wechseln wir auf das andere Aareufer.

Auf dem Weg zum Born durchsteigen das Heideloch. Zum Glück erleichtern Bügel den Durchstieg. Oberhalb des Tuusigerstägli machen wir Mittagspause und wandern dann der Krete entlang zurück nach Olten. Auf diesem Wanderweg wünsche ich mir sehnlichst mein Bike under den Hintern, dieser herrliche Trail verspricht viel Fahrgenuss.

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Rothornsattel

Mitte Februar und schon Frühling, der Föhn bläst sehr warm! Unser heutiges Ziel ist das Diemtigtaler Rothorn, der obere Teil ist allerdings abgeblasen, das macht keinen Sinn. So kehren wir halt schon beim Rothornsattel um, 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Der Aufstieg durch das Wildgrimmi-Tal war kräftezehrend, der zu warme Schnee klebte an den Fellen. Dafür geht die Abfahrt erstaunlich gut und macht doch Spass. Zur Feier des Tages gönnen wir uns im Hirschen in Oey eine feine Cremeschnitte, Spezialität des Hauses.

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Schärihubel

Morgen wird das Sturmtief Sabine die Schweiz überziehen, doch heute herrschen frühlingshafte Temperaturen und prächtiges Bergwetter. 

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Vollmondskitour Boderzehore

Wir starten im letzten Tageslicht und besteigen das Boderzehore im Diemtigtal im Mondschein. Oben herrscht Windstille, die Temperaturen sind erstaunlich mild. Die Talfahrt durch teilweise herrlichen Pulverschnee ist sogar ohne unsere Stirnlampen möglich und ein Genuss.

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Mariannehubel

Eigentlich war eine Skitour auf die Galmschibe vorgesehen, wegen der prekären Schneeverhältnisse gehts stattdessen auf den Mariannehubel, auch ein Diemtigtaler. 

Zum Glück sind wir früh unterwegs und haben unsere Ruhe auf dem Gipfel bei schönem Wetter. Als eine grosse Meute im Anmarsch ist verziehen wir uns, Stau fast wie am Mt. Everest zu Stosszeiten. Der wenige Schnee ist gut, aber zerfahren. 

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Iffighore

Mindestens 20°C kälter ist's im Vergleich zu gestern auf dem Weg auf das Iffighore. Zum Glück hat's vor 2 Tagen ein wenig geschneit. Leider ist der Untergrund nicht allzu feudal, so haben wir zwar gute, aber keine perfekten Bedingungen während der Abfahrt. Die Sicht ist leider auch nicht ganz perfekt, im Hintergrund sieht man trotzdem hin und wieder einige Gipfel hervor schauen.

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Monte Caslano

Wir sind schon ein wenig verrückt, wegen ein paar Helleborus niger (Christrosen) die lange Reise an den Luganersee zu unternehmen. Aber zum einen haben wir noch einige SBB Ausflugsbillete, zum anderen ist es mal was anderes. 

Im Tessin schwitzen wir ganz schön während dem Aufstieg, das Wetter ist frühlingshaft. Die vielen Christrosen stehen gruppenweise in der Bluescht und sind wirklich schön.

Mit von der Partie sind unter der Leitung von Eveline nebst uns lauter Ledifluh Senioren, so lernen wir endlich deren Namen kennen. Nicht allzu weit leuchten die Berggipfel schön weiss und machen Vorfreude auf die morgige Skitour.

Die ohnehin schon lange Rückfahrt verzögert sich für wegen eines Personenunfalls nach Zürich um 2 Stunden.

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Walighürli

Das hätte ich nicht erwartet: herrlichen, unberührten und stübenden Pulverschnee! Und das bei einem Gipfel der auch von Helikoptern angeflogen wird.

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Goms

Ein hartnäckiger Husten und Schnupfen plagt uns schon ein paar Tage, haben wir  noch von zu Hause mitgebracht. Daher gehen wir das neue Jahr ruhig an und wandern durch eine märchenhafte Landschaft der Rotte entlang von Oberwald nach Reckingen.

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