Blog 2020

Valle del Salto

Eine gemütliche Wanderung, unser letzter Tag im Vallemaggia. Weit hinten im Tal laden einige Glunggen zum wirklich erfrischenden Bad, die schönsten davon sind nicht so einfach zugänglich, so können wir uns ganz senza Klamotti der Erfrischung  widmen. Einfach paradiesisch schön hier hinten!

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Gordevio

Am Abend zieht ein Gewitter auf und sorgt für eine spezielle Stimmung.

Pizzo Bombögn

Eine Mauer, einst gegen die Ziegen, heute für die Katz. Ein beeindruckendes Zeugnis bäuerlicher Architektur ziert den Pizzo Bombögn: Es ist eine 1 bis 2 Meter hohe und knapp 1 Meter breite sowie 300 Meter lange Trockensteinmauer, die sich vom Gipfel 150 Höhenmeter über die jähe Südflanke hinunter zieht. Sie wurde 1948 als Schutz gegen die gefrässigen Ziegen errichtet um die empfindliche Grasnarbe zu schützen, aus Angst vor Lawinen und Murgängen.

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Vallemaggia

Ein bisschen mit dem Bike unterwegs (Ascona, Locarno), dann bei 30°C ein erfrischendes Bad in der Maggia und etwas chillen.

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Bike Vallemaggia

Heute wagen wir uns aufs Bike. Die "roten" Tessiner Singelis sind aber deutlich schwieriger als zu Hause, verblockt, mit Stufen, ausgesetzt, usw. Zum Glück ist aber die Landschaft toll. Bäche, kleine Wasserfälle, riesige, mächtige Kastanienbäume mit über 7 Meter Umfang, alte Römerbrücken und vieles mehr.

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Pizzo d' Orsalia

Hoch über Bosco Gurin erhebt sich dieser Gipfel. Das ursprünglich einzige deutschsprachige Tessiner Dorf ist eine Walser Siedlung, gut sichtbar an vielen Häusern im typischen Walliser Style, und liegt zuhinterst in einem abgelegenen Tal, wahrlich am Arsch der Welt.

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Isola di Brissago

Nach dem gestrigen Nervenkitzel ist heute eine ruhige Kugel angesagt, die Isola di Brissago. Viele schöne Blüten können wir bestaunen, das Ganze kommt aber leider etwas lieblos daher.

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Placche di Torbeccio

Wir klettern, eine Mehrseillängenroute, Schwierigkeit bis 4c, also gut machbar .... denkste, wir sind am Anschlag: Plattenkletterei auf Reibung, keine Griffe, Stress pur, es geht gerade so in extremis bis nach oben. Nun erst mal durchnaufen und ab ins nächste Grotto bei Bier und Tessinerplatte erholen. 

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Ponte Brolla

Regen tropft auf das Dach unseres Campers, wir schlafen mit ruhigem Gewissen aus und hängen rum. Am Nachmittag lässt der Regen nach und wir wandern nach Ponte Brolla, interessant dieser Weg. Und dann natürlich die eindrückliche Schlucht welche die Maggia sich gegraben hat, tolle Natus.

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Pizzo Salmone

Wo zum Gugger geht nur der Weg hoch? Wir sind im Maggia Tal in den Ferien und suchen in Aurigeno hin und zurück, schliesslich finden wir in einem schmalen Durchgang zwischen alten Häusern und mannshohen, blau blühenden Hortensien den nicht offiziellen, nicht markierten Pfad. Und steil geht’s hoch, wie halt im Tessin. Und mehr oder minger steil bleibt der Weg bis hoch zum Pizzo. Inmitten von Alpenrosen geniessen wir die herrliche Aussicht bevor wir den langen Weg zurück in Angriff nehmen.

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Eiskurs Steingletscher

Bevor die Hochtourensaison beginnt machen wir eine Auffrischung und bemerken dass wir doch den einen oder anderen Knüppel nicht mehr so richtig im Griff haben. Dafür sind diese Ausbildungstage ja auch da. Aber nicht nur zum Lernen sind wir hier, am Samstag vertiefen wir das Ganze direkt in der Praxis und steigen Richtung Tierberglihütte hoch. Der Zustieg über den Gletscher ist leider nach einem Felssturz in diesem Winter nicht mehr begehbar und zwings uns zu einer Alternativroute. Nach kurzer Pause in der Tierberglihütte (mit von der Hüttenwartin offeriertem Genepi) versuchen wir auf den vorderen Tierberg zu gelangen, die Schneeverhältnisse zwingen uns allerdings bei der Tierberglücke zur Umkehr.

 

Nach Übernachtung im neuen und sehr schönen Gadmer Lodge begrüsst uns der Sonntag mit Regen. Wir lassen uns nicht entmutigen und wandern im Steingletschergebiet an schönen Seelein vorbei, bedingt durch das Wetter sehr mythisch. Hier üben wir, halt ohne Eis, die Spaltenrettung mittels Seilzug.

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Lägerengrat

Ich staune, oberhalb Wettingen, also quasi vor den Toren Zürichs, gibts eine 10 km lange felsige Gratwanderung. Geologisch gehört dieser Rücken zum Jura, entsprechend sind die Steine ob des Regens von letzter Nacht gschliferig, bei ein paar ausgesetzten Stellen nehme ich die Hand zu Hilfe.

Vorbei führt der Weg auch an der Howacht, der Radarstation von Skyguide. Hier werden also die Flieger von und nach Kloten erfasst. 

Oberhalb Wettingen, wieder bin ich erstaunt, wandern wir durch Rebberge. Mein Rucksack ist von da an um 2 Flaschen schwerer (Wir haben soeben den Riseling-Sylvaner getrunken, mundet gut).

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Seebergsee

Spitzkehre links, Spitzkehre rechts, link, rechts .... wäre runter fast durchwegs mit dem Bike fahrbar, die nötigen Skills vorausgesetzt. Wir kämpfen uns aber zu Fuss hoch, von der Grimmialp zum Stand und weiter zum Seebergsee, dieser idyllischen Glungge. Der Bergfrühling ist ein Genuss, ebenso die Verpflegung in den beiden Alpwirtschaften. Carola findet wie gewohnt Steine zum runtertragen, ich ein Kilo Alpkäse. Aber zuerst gehts weiter zum Gubi, über Fromattgrat und Scheidegg zurück zur Grimmialp.

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Vordere Spillgerte

Am Limit, im sehr steilen Couloir liegt noch ein Schneefeld welches den mehr nur angedeuteten Pfad teilweise überdeckt. Und hier wollen wir dann wieder runter, wie nur? Aber vorerst gehts weiter bergauf zum Gipfel. Da oben verschnauben wir und geniessen das prächtige Panorama, fassen Mut zum Abstieg. Wir kennen nun die Schlüsselstellen etwas besser und gelangen sicher wieder nach unten.

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Roggenflue

Nasse Steine, nasse Wuzeln, ein anspruchsvoller Trail im Jura wird nach einem Regentag noch ein bisschen schwieriger, war wohl doch keine so gute Idee hier zu Biken. Trotzdem, mir gefällts, aber wir brauchen halt doch deutlich länger als geplant. So entschliessen wir uns irgenwann im zweiten Aufstieg den nächsten Wanderweg runter zu nehmen. Anfangs noch recht harmlos, du kannst dreimal raten, kommen später dann zu den nassen Steinen und Wurzeln noch nasse, steile und hohe Holzstufen dazu. So haben wir genügend Zeit um die schöne Landschaft zu geniessen.

Unten stossen wir auf die Lourdes Grotte, schon wieder so eine, und wir nehmen den Kreuzweg in falscher Richtung, von oben nach unten, geht aber auch.

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Dent de Corjon

Ein herrlicher Auffahrtstag, die Leute ziehts massenhaft raus in die Natur, so auch uns. Während die Parkplätze im Alpstein schon morgens um 8:00 voll sind und die Meschen am Mythen Schlange stehen begegnen wir gerade mal 2 Wanderern. Der Dent de Corjon im Grenzgebiet Wadt - Freiburg hats allerdings auch in sich und fordert uns so einges ab. Oft ist im steilen Gelände nicht die geringste Wegspur sichtbar, auch einige Kletterstellen sind zu meistern, teils mit Hilfe des Fixseiles. Oben geniessen wir dann die Aussicht auf Genfersee, Berner Gipfel, Moléson, Rocher de Naye, Dent de Broc, Vanil Noir, etc. So schnell wie hier verschwinden wir aber ganz selten von einem Gipfel, unzählige lästige Scheissfliegen plagen uns und lassen uns einen Rastplatz einge Meter weiter unten suchen. 

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Sigriswiler Rothorn

Eine weitere Tour mit den "Sunnighornstürmern" führt uns auf das Sigriswiler Rothorn. Durch herrliche Landschaften wandern wir zuerst bei teilweise leichtem Nieselregen und Nebelschwaden dem Gipfel entgegen, wo uns Sonnenschein erwartet und eine herrliche mystische Stimmung. Wiederum ein Gipfelerlebnis zum Geniessen!

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Simmefluestürmer

SAC Touren sind nach der Lockerung des Lockdown wieder möglich bis 5 Personen, unsere Sektion Lediflue verzichtet vorderhand noch auf die Durchführung, zu viele Auflagen. So rufen wir zu viert halt kurzerhand die Splittergruppe "Sunnighornstürmer" ins Leben und wollen natürlich diesen Gipfel erstürmen, zum wiederholten mal übrigens.

Schon recht weit oben bietet der Adlerhorst eine gute Möglichkeit sich hin zu setzen und einen Schluck zu Trinken. Unglaublich, wie viele Leute während dieser recht kurzen Zeit an uns vorbei klettern. Das verspricht kein ruhiges Gipfelerlebnis, und die 5 Personenregel ist ehh nicht einzuhalten. Wir entschliessen uns deshalb, dieses Horn sein zu lassen und halt "nur" die Nachbarn Mittagflue und Fliederhorn zu besuchen, einsame Geheimtipps, der Einstieg ist nicht ganz offensichtlich. So können wir die Gipfel ganz für uns in Ruhe geniessen und beobachten aus der Ferne das Gedränge auf dem Sunnighorn.

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Ersatzprogramm

Anstelle von Mauerhorn, Bannalper-Rundtour, Rosenhorn, Fünffingerstöck etc ist unsere Kreativität und die nähere Umgebung gefragt. Und wir geniessen diese! Seien das Wanderungen rund um den Niederried-Stausee, Biketouren durch das Seeland, zum Schiffenensee, Scherligraben oder Ledeu. Überall trifft man auf schöne Landschaften, Fauna und Flora und so manches überraschende Detail. So war ich noch nie in der Lourdes Grotte, habe gar nicht gewusst dass diese in Ueberstorf ist, oder habe mal wieder den Galmwald besucht, die bäumige Gemeinde im Freiburger Seeland, zwar ohne menschliche Einwohner aber trotzdem eine eigene Gemeinde mit Gemeindewappen, bis zu 300 Jahre alten Eichen sind sein Schatz. Habe auch vorher noch nie von Ledeu gehört, aber genossen hab ich's. Und dabei haben wir doch das eine oder andere Singeli entdeckt. Was haben wir doch für ein Paradies vor der Haustüre!

Fotos Niederried Wanderung

Fotos Scherligrabe

Fotos Schiffenensee

Fotos Ledeu

 

Forst

Lockdown, ich arbeite seit 2 Wochen im Home Office, Kommunikation findet vorwiegend über Skype etc. statt. SAC Touren sind alle abgesagt, ebenso der Donnerstags Treff, Klettern im Magnet und Tom's Touren. Bei einem so herrlichen Frühlingstag wie heute ziehts uns trotzdem raus, wir gehen wieder mal mit dem Bike auf Trailsuche in den Forst. Und wir werden fündig, fahren eine schöne Runde und erfreuen uns nebst den Trails an Hektaren blühender Buschwindröschen.

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Scuol

Eine Woche herrliche Skiferien in Scuol ist nun auch schon Geschichte. Das Corona Virus beherrscht das Weltgeschehen und hat nun auch unsere beschauliche Schweiz fest im Griff. Das Skigebiet schliesst dieses Wochenende. Noch mal Schwein gehabt, dass wir uns für die zweite Märzwoche entschieden haben und nicht für die dritte wie letztes Jahr, uff.

Der TCS Camping gehört zu den besten die wir je besucht haben, sanitäre Anlagen sind top und sehr sauber. Wir finden viele freie Plätze vor, das macht die Platzwahl nicht gerade einfacher. Wir entscheiden uns schliesslich für das obere Ende und geniessen fast täglich die Sonne auf dem Bänkli eines benachbarten, nicht anwesenden Dauermieters, herrlich, Ferienfeeling. Direkt daneben beobachten wir am Futterplatz immer wieder Kohl- und Tannenmeisen, Eichelhäher, Specht und Eichhörnchen.

Das Skigebiet überrascht mich positiv, schöne Pisten, Möglichkeiten zum Freeriden, nicht zu viele Leute, dazu die herrliche Gegend. Wir haben zwar auch die Schneeschuhe dabei, die bleiben aber zuunterst in der Kiste stecken. 

Nur am Dienstag herrscht Hudelwetter, Schneefall den ganzen Tag über. Das gibt uns die Möglichkeit zum Wellnessen im Bogn Engiadina.

Selbstverständlich kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz, das Essen z.B. im Hotel Üja oder Filli ist hervorragend.

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Stand

Dieser Winter ist geprägt von Sturmtiefs: Petra, Sabine, etc. Auch letzte Nacht hatten wir wieder Besuch von so einem Sturm, vor lauter Stürme weiss ich nicht mal mehr den Namen. In Kombination mit der herrschenden Schneearmut und dem prognostizierten schlechten Wetter macht die geplante Skitour auf den Niesen wenig Sinn. Als Alternative wählen wir den Stand, also ein weiteres Mal ins Diemtigtal. Das Wetter ist weit besser als befürchtet, der Schnee weit pulvriger als erhofft, und so geniessen wir die schöne Landschaft und ziehen unsere Linien in die Hänge, … viel besser als Arbeiten, es ist ja schliesslich Freitag.

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Born

Eveline leitet uns auf einer intressanten und spannenenden Wanderung um Olten. Über Schloss Wartburg-Säli, Burgruine Alt-Wartburg, vorbei an der grossen Festung Aarburg wechseln wir auf das andere Aareufer.

Auf dem Weg zum Born durchsteigen das Heideloch. Zum Glück erleichtern Bügel den Durchstieg. Oberhalb des Tuusigerstägli machen wir Mittagspause und wandern dann der Krete entlang zurück nach Olten. Auf diesem Wanderweg wünsche ich mir sehnlichst mein Bike under den Hintern, dieser herrliche Trail verspricht viel Fahrgenuss.

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Rothornsattel

Mitte Februar und schon Frühling, der Föhn bläst sehr warm! Unser heutiges Ziel ist das Diemtigtaler Rothorn, der obere Teil ist allerdings abgeblasen, das macht keinen Sinn. So kehren wir halt schon beim Rothornsattel um, 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Der Aufstieg durch das Wildgrimmi-Tal war kräftezehrend, der zu warme Schnee klebte an den Fellen. Dafür geht die Abfahrt erstaunlich gut und macht doch Spass. Zur Feier des Tages gönnen wir uns im Hirschen in Oey eine feine Cremeschnitte, Spezialität des Hauses.

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Schärihubel

Morgen wird das Sturmtief Sabine die Schweiz überziehen, doch heute herrschen frühlingshafte Temperaturen und prächtiges Bergwetter. 

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Vollmondskitour Boderzehore

Wir starten im letzten Tageslicht und besteigen das Boderzehore im Diemtigtal im Mondschein. Oben herrscht Windstille, die Temperaturen sind erstaunlich mild. Die Talfahrt durch teilweise herrlichen Pulverschnee ist sogar ohne unsere Stirnlampen möglich und ein Genuss.

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Mariannehubel

Eigentlich war eine Skitour auf die Galmschibe vorgesehen, wegen der prekären Schneeverhältnisse gehts stattdessen auf den Mariannehubel, auch ein Diemtigtaler. 

Zum Glück sind wir früh unterwegs und haben unsere Ruhe auf dem Gipfel bei schönem Wetter. Als eine grosse Meute im Anmarsch ist verziehen wir uns, Stau fast wie am Mt. Everest zu Stosszeiten. Der wenige Schnee ist gut, aber zerfahren. 

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Iffighore

Mindestens 20°C kälter ist's im Vergleich zu gestern auf dem Weg auf das Iffighore. Zum Glück hat's vor 2 Tagen ein wenig geschneit. Leider ist der Untergrund nicht allzu feudal, so haben wir zwar gute, aber keine perfekten Bedingungen während der Abfahrt. Die Sicht ist leider auch nicht ganz perfekt, im Hintergrund sieht man trotzdem hin und wieder einige Gipfel hervor schauen.

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Monte Caslano

Wir sind schon ein wenig verrückt, wegen ein paar Helleborus niger (Christrosen) die lange Reise an den Luganersee zu unternehmen. Aber zum einen haben wir noch einige SBB Ausflugsbillete, zum anderen ist es mal was anderes. 

Im Tessin schwitzen wir ganz schön während dem Aufstieg, das Wetter ist frühlingshaft. Die vielen Christrosen stehen gruppenweise in der Bluescht und sind wirklich schön.

Mit von der Partie sind unter der Leitung von Eveline nebst uns lauter Ledifluh Senioren, so lernen wir endlich deren Namen kennen. Nicht allzu weit leuchten die Berggipfel schön weiss und machen Vorfreude auf die morgige Skitour.

Die ohnehin schon lange Rückfahrt verzögert sich für wegen eines Personenunfalls nach Zürich um 2 Stunden.

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Walighürli

Das hätte ich nicht erwartet: herrlichen, unberührten und stübenden Pulverschnee! Und das bei einem Gipfel der auch von Helikoptern angeflogen wird.

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Goms

Ein hartnäckiger Husten und Schnupfen plagt uns schon ein paar Tage, haben wir  noch von zu Hause mitgebracht. Daher gehen wir das neue Jahr ruhig an und wandern durch eine märchenhafte Landschaft der Rotte entlang von Oberwald nach Reckingen.

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