Blog 2019

Ärnergale

Wieder mal eine Skitour mit Carola. Das freut mich sehr und ich bin dankbar, und ich kann nebenbei auch gleich meine neuen Skis testen. Das Wetter spielt auch wieder herrlich mit, die Aussicht ist top und obendurch finden wir sogar super Pulverschnee. Insgesamt ist der Hoger aber doch schon gehörig zerfahren. 

Das Restaurant Chäserstatt hat auch wieder geöffnet und verwöhnt uns mit Selbstgebrautem.

Auf dem Rückweg ist dann wieder eine Käseschnitte in Tamy's Schafstube fällig... z'Nacht brauchen wir danach nicht mehr.

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Galmihornhütte

Wir waren schon öfters im Winter im Goms unterwegs. Eine der wenigen Touren die noch fehlten war die Galmihornhütte und weiter zum Treichebode. Letzterer fehlt aber weiterhin, nicht wegen schlechtem Wetter, sondern schlicht weil wir eher zu spät unterwegs waren und gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Nur schon die Aussicht von der Hütte ist aber gewaltig, und der nachfolgemnde Abstieg steil den tief verschneiten Wald runter, schlicht hammermässig. Ein bisschen Wehmut bleibt trotzdem, die Hänge oberhalb bei diesen Schneeverhältnissen mit den Tourenskis wären sensationell gewesen.

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Fiesch

Eigentlich war eine Skitour auf den Ärnergale geplant, aber Carola wird von einem hartnäckigen Husten geplagt. So planen wir um und wandern ins Fieschertal, nicht wirklich die Offenbarung, und dann weiter nach Fürgangen durch herrlichen Winterwald. Die Hängebrücke rüber nach Mühletal ist immer ein Highlight. Und dann erst Amy's Schafstube - die weltbeste Käseschnitte gibt 's hier, nicht übertrieben! An der Sonne sitzend geniessen wir diese Delikatesse mit einem herrlichen Schluck Walliser Wein. So machen Ferien auch Spass!

Der Camping hat sich in der Zwischenzeit übrigens ordentlich gefüllt.

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Wasenalp

Für die traditionelle Altjahreswanderung führte Tom uns in die Wasenalp Region, mit endlich wieder mal tollen Schneeverhältnissen. Der frische Pulverschnee in gehörigen Mengen entschädigte für die fehlende Sicht. Ein zwei Apéro unterwegs durften natürlich auch nicht fehlen.

Da wir in Fiesch stationiert sind hatten wir für einmal einen etwas kürzeren Reiseweg.

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Fiesch

Wie schon im letzten Winter um diese Zeit sind wir wieder in Fiesch gelandet, vielleicht 2 - 3 Tage früher, zum Skifahren, Schneeschuhlaufen etc. Hier herrscht ein bisschen mehr Winter als zu Hause. Einiges hat sich geändert, so hat der Campingwart den geteerten Vorplatz für die erwarteten Camper geräumt, die restliche Fläche ist aber nicht zum Benutzen vorgesehen. Zu spät für uns, als er auftaucht haben wir unseren Platz abseits bereits bezogen, wir lieben eben ein bisschen Freiheit rings herum. Ja nu, wir haben unseren ruhigen Platz, andere folgen uns.

Die Seilbahn, an der wir letztes Jahr noch stundenlang anstanden (rauf und runter) hat inzwischen ausgedient. Neu fahren 10-er Gondeln direkt ab dem neuen Bahnhof hoch zur Fiescheralp, sehr komfortabel. Eine weitere ist geplant hoch nach Bellwald, diese soll das alte Seilbähnchen ab Fürgangen ersetzen. 

Zum Essen hat uns auch jetzt wieder das "Des Alpes" sehr überzeugt, nebenbei mit exquisiter Bierkarte!

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St.Urban-Zofingen

Ziel der SAC-Wanderung ist eigentlich der Weihnachtsmarkt in Zofingen. Doch manchmal bietet schon der Start Überraschungen. Diesmal St. Urban mit dem ehemaligen, 1195 gegründete Zisterzienserkloster und seiner 1711-1717 erbauten Klosterkirche, einer Verbindung von barocker und zisterziensischer Baukunst. 

Nach diesem kulturellen Start ist erstmal eine Kaffeepause nötig, ehe wir mehrheitlich durch Wälder nach Zofingen wandern. 

Hier bin ich wiederum positiv überrascht, wie sich die rund 200 abwechslungsreichen Stände in das schöne Stadtbild einfügen, inklusive Mittelaltermarkt. Dazu sorgen Geislechlepfer und Treichler für Unterhaltung und Abwechslung, und Stärkungsmöglichkeiten gibt's wie auf jedem anständigen Markt mehr als genug. 

Zurück in Bern besuche ich mit Hildegard und Carola noch den viel gelobten Sternenmarkt. Aber ehrlich, der reicht bei weitem nicht an Zofingen heran.

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Saisonstart Schneeschuhe

Die Wetterprognosen sind nicht gerade rosig, trotzdem machen wir uns zu sechst auf in die Region um Bürchen und Moosalp. Um sieben Uhr sitzen wir im Zug Richtung Thun-Visp, doch schon kurz nach Zollikofen bleiben wir stehen, Personenunfall in Ostermundigen, betroffen ist der Zug vor uns. Der Lockführer fährt nach längerer Pause zurück nach Bern, wir nehmen den 8 Uhr Zug, und mit Umweg durch das Gürbetal erreichen wir doch noch Visp und Bürchen.

In der Region Moosalp finden wir herrliche Bedingungen vor, verschneite Wälder und anständigen Pulverschnee, das entschädigt von der fehlenden Fernsicht. Vom Stand steigen wir nach Törbel ab und werden im Bistrotto von Beat Karlen mit feiner Suppe und einem Walliserteller verwöhnt.

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Sardinien

Diese Woche war für mich so eine Art Sardinien Schnuppertour, entstanden wegen besserer Wetteraussichten als Ligurien. Besucht haben wir ausschliesslich den Norden, vorwiegend Gallura. Dieser Teil der Insel gefällt uns ausserordentlich und erinnert ein bisschen an unsere USA Reise. So eine Mischung aus Kalifornien Westküste, Canyonlands NP und Joshua Tree NP, und zum Schluss noch ein Hauch Karibik. Im November ist aber vieles geschlossen, Touristen sind nur wenige da und die verteilen sich. Ab und zu gibt’s etwas Regen, aber wenn die Sonne scheint  wird’s recht angenehm warm. Wir werden gerne mal wieder hierher kommen, aber dann mehr als nur eine Woche

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Detaillierter Blog

La Dôle

Die gestrige Wanderung spüre ich noch bös in den Beinen. Ich hechle den 3 Cracks nur hinterher und bin am Leiden. Zum Glück haben wir einen prächtigen Herbsttag eingezogen und das Gebiet um La Dôle ist sehr schön. Wir starten in Arzier, unser erster Gipfel ist der Mont Sâla. In Cure, an der französischen Grenze, stärken wir uns mit einem Bison Chili con carne für den Aufstieg auf den nahen La Dôle, mit 1677m noch ein paar Meter höher als unser Chasseral. Nach ein bisschen Krampf und einer kurzen Pause auf dem doch sehr windingen Gipfel stürzen wir uns in die Abfahrt. Die Trails runter sind Genuss pur! Teils flowig, teils anspruchsvoll, verschenken wir kaum einen Meter auf breiten Wegen, immer folgt wieder ein Singeli. Wir rollen weiter bis Nyon und gönnen uns ein paar herrliche Getränke eines lokalen Produzenten.

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Tomlishorn

Carola ist in Berlin, ich habe leider im Büro zuviel um die Ohren und fahre nicht mit. Da kommt der Anruf von Eveline für eine Samstagswanderung gerade recht. Ziel ist das Tomlishorn.

Eigentlich ist dieser Innerschweizer Gipfel sehr einfach erreichbar, sogar 2 Bahnen fahren auf den Pilatus, und von dort sind es gerade mal 30 Minuten Wanderzeit zum Tomlishorn, über einfaches Geläuf. Wir suchen allerdings schon ein bisschen Abenteuer und starten zu Fuss im Eigental. Teilweise führt der Weg sehr exponiert durch eine Querung, später erleichtern Fixseile einige Kraxeleien. Wir geniessen den Aufstieg, mit Zwischenhalt auf dem Chastelendossen, fast alleine sind wir unterwegs. Oben dann, wie befürchtet, teilen wir uns den Gipfel mit vielen.

Nach dem wohlverdienten Gipfelbier verweigern wir den Bahnen wiederum unsere Aufmerksamkeit und steigen zu Fuss nach Alpnachstad ab.

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Göscheneralp

Wir waren noch nie auf der Göscheneralp. Da dort auch ein kleiner einfacher Campingplatz sowie zwei Klettersteige zu finden sind steht dieses Ziel schon eine Weile auf meiner Liste. Auf die Alp führt eine enge Strasse, kreuzen ist nicht immer einfach, aber spannend. Wir haben uns den Seeberg Klettersteig ausgewählt. Eisen ist dort vorhanden wos nicht anders geht, Tritte und Griffe finden macht ihn spannend und interessant. Die durchziehenden Nebelschwaden erzeugen wechselnde Landschaftseindrücke.

Am Sonntagmorgen verlassen wir das Tal. Mit viel, teils rücksichtlosem Gegenverkehr wird die Talfahrt anstrengend. Die SUV's haben teileweise das Gefühl ihnen gehöre die gesamte Strasse.

Die Biketour über Lutersee, Oberalppass und runter nach Andermatt wechselt von sehr anspruchsvoll über flowing in allen Facetten. Was in Richtung Lutersee alles an Liftanlagen und Skipisten gebaut wurde ist fast erschreckend, wenn da die Rechnung nur aufgeht... Die Herbstfarben sind allerdings bei diesem schönsten Wetter herrlich, ich liebe das.

Fotos Klettersteig Seeberg

Fotos Oberalp Bike

 

 

 

 

Schottland

Die 3 Wochen Schottlandferien sind leider vorbei. Wir fuhren durch schöne Landschaften, die Farben leuchten herrlich sobald sich die Sonne zeigt, vor allem das grün der Weiden, die Erika in den Heiden, das Meer und die Klippen. Was aber zu erwarten war, die Sonne hat manchmal, zu oft, auch geweint. So sind wir nicht aufs Bike und haben zu wenige Wanderungen unternommen.

Die Campingplätze sind grösstenteils super gelegen, oft hatten wir einen Standplatz direkt am Meer!

Das Essen wird oft als schlecht bezeichnet, dem können wir überhaupt nicht zustimmen. Mit einer Ausnahme haben wir gut bis sehr gut gegessen, viel Seafood, aber auch Lamm und Beef, normalerweise serviert mit Erbsli, püriert oder nicht.

Mit dem Linksverkehr hat sich der jeweilige Fahrer gut zurecht gefunden, der Beifahrer hat aber immer Blut geschwitzt.

 

Schlösser und Whiskybrennereien gibt es zuhauf, da haben wir auch öfters mal einen Zwischenhalt eingelegt. Im Überfluss gibt’s natürlich auch Schafe, Golfplätze, Fuchsienhecken, Fasanen und vieles mehr.

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Mehr über unsere Ferien

Graubünden MHT

Carola ist mit dem SAC für 3 Tage auf Hochtour zum Bifertenstock, also habe ich Zeit mit Tom in Graubünden auf Biketour zu gehen. Vielleicht ist es aber genau anders rum....jedenfalls haben wir beide ein tolles Wochenende.

Unsere Tour started in Savognin ins schöne Val d'Err. Unser Zwischenziel, den Pass d'Ela, erreichen wir nach einem schweisstreibenden Aufstieg, vorbei an einer herrlichen Berglandschaft mit den Seen Lai Mort und Lai Grond. Die Landschaft um den Pass erinnern mit seinen Türmchen und Spitzen ein bisschen an die Dolomiten. Die Abfahrt runter bis nach Bergün übertrifft dann alle Erwartungen und ist praktisch durchgängig bis auf einen Gegenanstieg herrlich fahrbar...super Trails! Und dazwischen erholen wir uns in der Ela - Hütte bei einem kühlen Bier.

Den Sonntag beginnen wir mit einer Liftfahrt auf den Darlux. Von da traversieren wir Richtung Alp digl Chants, um kurze Zeit später das Bike wieder hoch zu buckeln auf den Fuorcla Pischa. Auf der Engadiener Seite erwartet uns eine Armee Steinmänndli, cool da durch zu cruisen. Der weitere Abstieg Richtung Cabanna Es-Cha ist dann nicht immer fahrbar und das Bier muss verdient werden. Unterhalb der Hütte stehen wir an einer Weggabelung und entscheiden uns für links, rechts sind meherere Wanderer unterwegs. Das folgende Wegstück ist dann überaus knackig. In der Ride Tourenbeschreibung lesen wir dann später "Wichtig: Hier stets rechts halten und nicht in den alten Hüttenweg einbiegen, dieser ist extrem technisch." 

 Schlussendlich erreichen wir trotzdem unsere Unterkunft in Spinas, ein bisschen kaputt zwar. Das Nachtessen in diesem einfachen Hotel steht dann den super Trails in nichts nach, der Arvenschnaps zum Abschluss beendet den Tag.

Der Montag beginnt dann leider regenerisch. So entschliessen wir uns zur Rückkehr über Oberalppass und Goms, nicht ohne vom Oberalp einen hübschen Trail nach Andermatt mit einzubeziehen.

Wenn es an diesem tollen Wochenende was zu bemängeln gibt, dann sind es neben dem Montagwetter die mangelhafte Bikekapazität im neuen Bombardier Zug und die fehlenden Vekohaken beim Postauto ab Tiefencastel. Aber eben, wir sind fürs Biken gekommen, und das war ein Volltreffer.

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Mutthorn

Das Mutthorn ragt nicht eben weit aus dem Kanderfirn und liegt  zwischen Blüemlisalp und Tschingelhorn, nahe vom Petersgrat, ziemlich abgelegen, diese Gegend. Hockenhorn, Fründehorn, Doldehorn, Gspaltehorn und viele mehr bilden eine herrliche Kulisse. Der Aufstieg führt uns durchs Gasteretal, dann steil hoch zum Kanderfirn und weiter zur Mutthornhütte, wo wir übernachten. Die Wasserdichtheit unserer Schuhe wird einem Härtetest unterzogen, teilweise sinken wir mehr als knöcheltief im Pflotsch ein. Obschon nicht steil, gehts doch an die Substanz. Die Hütte ist übrigens weitaus bequemer per Helikopter erreichbar, ein offizieller Gebirgslandeplatz liegt gleich unterhalb der Hütte und kann ganz einfach gebucht werden.

Am Sonntag Morgen steigen respektive klettern wir auf das nur 200m höher gelegene Mutthorn und geniessen die phänomenale Rund- und Tiefsicht. Wieder zurück bei der Hütte  beginnt der lange Abstieg über den Tschingelgletscher, vorbei am Oberhoresee und runter nach Stechelberg im Lauterbrunnental. Wie schon des öftern sind wir auch diesmal mit einer lustigen Gruppe Lediflüeler unterwegs.

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Clariden

Gletschertrekking - zu Fuss über den grössten Gletscher der Innerschweiz: Urnerboden - Claridenhütte - Clariden - Planurahütte - Bristen. Höhepunkt, nicht nur in Metern, ist die Überschreitung des Clariden. Dieser Gipfel liegt hoch über dem Klausenpass und ist dem Tödi nordwestlich vorgelagert. Diesen Gipfel nehmen wir am zweiten Tag in Angriff, nach Übernachtung in der sehr gemütlichen und schönen Claridenhütte. Der Aufstieg erfolgt über den Claridengletscher mit gutem Trittschnee. Der Abstieg dann über den Westgrat ist ein bisschen anspruchsvoller mit diversen Klettereien, ein Genuss. Nun folgt der lange Weg über den Hüfigletscher zur Planurahütte, wo ein weiterer lustiger Abend folgt. Wie erklärt man einer französischsprachigen Dame das zweideutige Wort "Moudi"? Dänu löst das bravourös!

Am dritten Tag steigen wir lange über den Hüfigletscher und durchs Maderanertal nach Bristen ab. Auf dem Gletscher werden wir noch "verschiffet", unten im einsamen, schönen Tal mit seinen vielen spektakulären Wasserfällen scheint dann wieder die Sonne.

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Blüemlisalp

Geplant ist die Besteigung des Blüemlisalphorns. Schon im Vorfeld ist klar, dass das gemäss Wetterprognose schwierig werden würde. Trotzdem beschliessen wir, am Freitag von der Griesalp zur Blüemlisalphütte hoch zu steigen. Schon die Postautofahrt zur Griesalp ist ein Erlebnis, ausführlich kommentiert vom Chauffeur. Der Aufstieg zur Hütte ist sehr schön, schön steil, und wir schwitzen gewaltig.

Am Abend beginnt es zu Graupeln, und am nächsten Morgen sieht es nicht viel besser aus. Da gemäss Prognose eine Wetterbesserung erwartet wird starten wir trotz mässigem Wetter Richtung Sattel. Wir erreichen den Gletscher und stehen im Nebel, und es beginnt zu Schneien. Unter diesen Umständen, und da auf dem Gipfel weder Kiosk noch Beiz sind, beschliessen wir um zu kehren. Zurück in der Hütten trinken wir noch gemütlich einen Kaffee und steigen dann Richtung Kandersteg ab. Der Öschinensee kommt ins Blickfeld, einfach herrlich! Ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr hier, aber die Szenerie erinnert stark an den Kanadischen Lake Moraine, den ich 2012 besucht habe, und der Öschinensee ist doch so viel näher!

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Weissmies Überschreitung - mein erster 4000er

Schon der Freitag mit der Wanderung hoch zur Almagellerhütte, unserem Nachtlager, ist schön und gemütlich.

Am Samstag morgen früh gehts los Richtung Zwischbergenpass, von da hoch zum Weissmies, in 3 3er Seilschaften. Zuerst über ein Schneefeld mit Steigeisen, dann mit leichter Kletterei den SSE Grat hoch. Zuletzt führt ein schmaler Schneegrat zum Gipfel. Dies ist der erste 4000er für Carola, Monika, Kristina und mich (nach mehreren erfolglosen Anläufen). Für mich ist zudem noch Premiere als Seilführer.

Für den Abstieg nehmen wir die Normalroute nach Hohsass, vorbei an eindrücklichen Gletscherabbrüchen und über Gletscherspalten. Das Wetter macht toll mit und wir geniessen einen herrlichen, unvergesslichen Tag!

Vielen Dank Stefan!

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Gämschfax plus

Diesen Obergommer Klassiker habe ich noch nie gemacht obschon schon mehrfach in dieser Gegend unterwegs. Zu  gering erschien mir der Singletrail-Anteil. Diesmal reichte es aber immerhin auf den Gämschfax. Meisterkoch Tom hat aber das Originalrezept mit herrlichen Trails gehörig aufgepeppt zu einem Festessen. Als willkommener Nebeneffekt herrschten da oben wesentlich angenehmere Temperaturen als zuhause bei 37°C.

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Chällihorn

Eigentlich war eine SAC Tour auf den Dreispitz angesagt. Wegen zu viel Schnee wurde diese aber kurzfristig abgesagt. Stattdessen entschieden wir uns ebenso kurzfristig für das etwas tiefere Chällihorn, das wir auf dem Weg von Jaun nach Schwarzsee überschreiten. 

Auf diesen Höger führt weder eine ausgeschilderte Strecke noch sind klare Wegspuren sichtbar. Bis zum Chälly unterhalb des Gipfels ist der Pfad noch einfach und geschmückt mit allerlei Bildern, Skulpturen und sonstigen Überraschungen. Danach kommt teilweise sehr steiles Gelände wo man auf allen Vieren unterwegs ist. So hat man aber auch die Gelegenheit den Bergfrühling aus nächster Näher zu bewundern.

Auf dem Gipfel wie auch unterwegs sind wir Mutterseelen allein, beim Schwarzsee folgt dann der Kulturschock, massenhaft Leute geniessen hier den Sonntag, dazu kommt noch das Schwingfest.

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Ornans Biken

Wir haben und die schwarze 29 zum Biken ausgesucht, die Route ist gut ausgeschildert und führt durch schöne Landschaften. Die Aufstiege sind fordernd, die Abfahrten ein Genuss, teilweise schön knifflig. Das Wetter ist nicht mehr ganz so toll, aber zu dieser grünen Landschaft passt das super.

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Ornans, via Ferrata

Die Anfahrt am Freitag abend durch das Vallée de la Loue ist fantastisch und macht Appetit auf die nächsten Tage. 

Da der Samstag sonnig ist und die Wetterprognosen für Sonntag und Montag weniger gut aussehen sehen wir uns die Via Ferrata genauer an. Der Klettersteig ist mehr oder weniger horizontal und mit viel Eisen, nicht unbedingt mein Geschmack, aber die Aussichten auf Ornans und das Vallée de la Lou sind herrlich. Überhaupt gefällt uns die Gegend sehr gut, vielen Dank Marcel für den Tip!

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Allgäu

Auffahrt im Allgäu

Wenn das kein gutes Omen ist, Carola schreibt mir eine Email ins Büro mit Bikerouten im Allgäu, ohne zu wissen dass ich am Abend zuvor dasselbe gegoogelt habe. 

Nun sind wir also angekommen, leider ist der anvisierte Camping ausgebucht, der nächste ebenso. In Bad Hindelang finden wir aber doch noch eine gemütliche Ecke. 

An Auffahrt erkunden wir mit dem Bike ein bisschen die Gegend und finden doch ein, zwei ganz schöne Bike-Trails, dazu jede Menge Beizen, bewirtete Alpen usw, das lässt sich ja gut an. Am Abend landen wir beim Nachtessen in einem Hüttengaudi, das Instrumentale ist recht gut, aber singen können die Jungs leider nicht. 

Für Freitag haben wir uns im Internet eine Biketour runtergeladen die vielversprechend tönt: anspruchsvoll, konditionell und technisch. Die Tour führt landschaftlich schön durch das Allgäu und ist konditionell tatsächlich anspruchsvoll, technisch sind die vielen asphaltierten Strassen (aber ohne motorisierten Verkehr) nicht sonderlich. Einzig die Schlussabfahrt durch die Schlucht hat es in sich sich. Und ja, wenn wir die vielen Möglichkeiten zur Einkehr alle genutzt hätten, wären wir wohl noch immer dran.

Am Samstag besuchen wir zuerst den (kleinen) Dorfmark. Danach entschliessen wir uns zu einer Biketour auf den Hirschberg und ein bisschen höher, mit Hilfe einer Wanderkarte. Steil, sehr steil gehts hoch, zum Glück hat die Klankhütte geöffnet für ein Weizen. Danach weiter hoch, Bike schieben, tragen, der super Trail ist dann leider teilweise unter Schneemassen vergraben. Doch darauf folgt doch noch ein Trailfeuerwerk vom feinsten. Tagesrückblick: 13km und 800 hm! 

In dieser Gegend ist übrigens der E-Bike Anteil sehr gross, und das nur zu unseren Gunsten. Wir erhalten vom Wandervolk immer höchste Anerkennung!

Letzten Winter haben wir im Fernsehen eine Doku gesehen wie sie die Breitach Klamm herrichten für die Besucher, war sehr interessant. Und da wir quasi in der Nähe sind ist das unser Sonntag Morgen Ausflug. Zum Glück sind wir früh dran, vor den grossen Besuchermassen und können die eindrückliche Schlucht geniessen. Eindrücklich, mit welcher Kraft sich die Wassermassen durch den Fels graben, das Tosen lässt einen diese spüren.

 

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Arète du Faucon

Nachdem die letzten 4 SAC Touren wettertechnisch abgesagt werden mussten hat's nun wieder mal geklappt, und wie! Seit langem, langem wieder mal im Fels klettern, und das erste mal auf einer Mehrseillängenroute.

Die Route bei La Heutte ist nicht sonderlich schwierig, aber wunderbar geeignet für uns Anfänger. Einige knifflige Stellen wechseln sich mit weniger anspruchsvollen Partien, Martin sichert uns super, vielen Dank! Vor uns gibts teilweise Stau (aber nicht wie am Everest!), so haben wir immer wieder die Gelegenheit uns aus zu ruhen. In 3 Seilschaften arbeiten wir uns so die 7 Seillängen hoch. 

Nach dem rutschigen Abstieg und Zwischenverpflegung  geniessen wir den restlichen Nachmittag gemütlich im Jura in Péry.

Wir bringen Schorsch Hedinger noch heim. Zu Hause kredenzen wir den von ihm erhaltenen Wein, ein herrlicher Tropen von seinem Bruder, begleitet Köstlichkeiten vom Grill. 

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3 auf einen Streich

Die Wanderungen mit Eveline sind immer interessant und ein Erlebnis, so gab es auch diesmal nicht viel zu Überlegen um der spontanen Anfrage für das Sunnighorn zu zu sagen. Ich war schon 3 mal oben, jedesmal wars sehr schön, mit herrlicher Aussicht. Und die leichten Klettereien machen echt Spass. Oben packt dann Eveline das Ostermenü aus, proscht und merci!

Für mich das erste Mal war dann der zweite Gipfel, das danebenliegende Mittaghorn. Dieses war noch schöner, wir mussten den Gipfel mit niemandem teilen.

Der dritte Gipfel nennt sich Fliederhorn (oder Hinterhorn), auch hier waren wir alleine um die tolle Aussicht zu geniessen.

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Frühlingsbiketour

Wir hatten eh geplant über die Ostertage eine Biketour zu machen, da kam das Angebot von Tom zu einer Emmental Tour gerade recht. Bei optimalen Bedingungen starteten wir in Grosshöchstetten zur Blaseflue, wo glücklicherweise in der Nähe die Moosegg zu enem Einkehrschwung einlädt. Gut gestärkt gings weiter nach Arnisage, Tanne, Burgdorf und schliesslich zum Löwen in Kernenried. Dieser ist wirklich empfehlenswert, und für Nachamer sei gesagt, die halbe Portion dürfte reichen um satt zu werden.

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Schwalmere

Das dritte mal bin ich jetzt auf der Schwalmere. Das erste mal war eine meiner ersten Skitouren, mit dem SAC Biel 2012 (Fotos). Das zweite mal mit Tom, René und Marcel mit dem Bike 2015, als wir den Gipfel durch das Kiental nach stundenlangem Tragen erreichten (Fotos). Jedesmal war die Tour nicht ganz anstrenungsfrei, jedesmal verwöhnte uns das Wetter und die tolle Aussicht auf Eiger, Mönch, Jungfrau usw. , so auch dieses Jahr. Und immer noch bin gleichermassen fasziniert von den Lobhörnern.

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Herrliche Skitage

herrliches Wetter, tolle fast leere Pisten, keine Wartezeiten am Lift, Ausklingen auf dem Hörnli mit einem Glas Weissen, am Abend super Nachtessen - Mittwoch und Donnerstag waren einfach nur perfekt!

Wir wurden wohl etwas zu sehr verwöhnt, am Freitag waren etwas mehr Leute unterwegs und schon fühlten wir uns bedrängt, die Wartezeiten am Lift erhöhten sich teilweise um ein x-faches auf lange 2 - 3 Minuten. Auf dem Hörnli war ein Electronica Event. Diese Musik machte mich nervös, und das Publikum sprach züridütsch und hatte Augen wie geklepfte Sicherungen. Das Pork Chop BBQ Classic auf der Tschuggen hatte eine dickere Fett- als Fleischschicht. Den Abschluss unserer Ferien haben wir uns etwas anders vorgestellt. 

Aber trotzdem, das waren herrliche Ferien!

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Bald Frühling ...

... aber noch nicht in Arosa. Gestern morgen hatten wir doch ein schönes Schübeli Schnee und mussten zur Schneeschaufel greifen. Das Wetter war gestern und heute abwechslungsreich mit Sonnenschein bis Schneegestöber. Skifahren war anstrengend, keine Pausen beim Anstehen am Lift. Und soviel Pulverschnee abseits der Pisten gefahren wie in diesen 2 Tage bin ich die letzten Winter noch auf keiner Skitour. 

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Arosa

Wintercamping hat so seine Tücken. Erst mal ist der Campingplatz hier ein herrliches Wintermärchen. Aber die Bucht für uns hat doch etwas Gefälle, also Keil unter die Vorderräder. Leider ist die Reibung zwischen Keil und Grund wegen Hartschnee-Eis stark reduziert, der Keil rutscht immer wieder weg. Also her mit Plan B, Wagenheber. Ich habe dummerweise nur die Hand Bremse angezogen, jedoch keinen Gang drin. Beim runterlassen rutsch der Keil weg, Carola lacht sich kaputt. Das Ganze wiederholen wir mit eingelegtem Gang, und siehe da, es klappt, und wir gehen dorfen. Als wir nach feinem z'Nacht wieder beim Camper ankommen, sehen wir, dass dieser mitsamt Keil ca. 20 cm verrutscht ist und wieder schräg steht. Ja nu, ist nicht tragisch, damit können wir leben.

Am Sonntag herrscht dann herrliches Skiwetter, die letzten Schneefälle haben den Kunstschnee gut überdeckt, die Pistenverhältnisse sind super und der Andrang an den Liften überschaubar. Im laufe des Tages frischt der Wind immer mehr auf und viele Bergbahnen müssen schliessen, wir kamen aber gut auf unsere Kosten.

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Patraflon

Ich habe schon lange niemanden mehr angetroffen mit Pommfrit Schi, schon gar nicht auf einer Tour. Heute war ein Gast dabei mit dem Erbbstück von seinem Vater, mit einer alten Fritschi Bindung. Das Problem, niemand wusste wie diese Bindung in den Steigmodus zu bringen ist, trotz unseres doch eher hohen Durchschnittsalters. Nach einer halben Stunde vergeblichem googeln und knorzen gaben wir auf und starteten mit minus 1 Teilnehmer. Dieser suchte Hilfe im nahen Sportgeschäft, der Spezialist konnte auch nicht helfen, erst dann ein (wohl älterer) Skilehrer, und trotz des beträchtlichen Rückstandes gelang es ihm, uns einzuholen. Chapeau, und für die Leistung in der Abfahrt. 

Den angestrebten Patraflon Gipfel erreichten wir nicht, kurz vor dem Col du Chamois wurde es felsig und wir entschlossen uns zu einer schönen Alternativabfahrt. 

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Ammertenspitz

Auf der Engstligenalp sind wir nicht ganz alleine bei diesem herrlichen Wetter. Richtung unserem Ziel Ammertenspitz sehen wir auch den einen oder anderen Tourengänger unterwegs. Zum Glück bietet dann der Gipfel genügend Platz für alle, denn bei diesen traumhaften Bedingungen bleibt man gerne oben, einer sogar oben ohne. Die Aussicht ist einfach fantastisch (ich meine die Berge).

Die Tour ist nicht allzu lang, so bleibt genügend Zeit um zurück auf der Engstligenalp ein zwei Bier zu Trinken und die Sonne zu geniessen

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Wer macht die grösseren Löcher?

Als Schneeschuhläufer habe ich von Skitürelern schon zu hören bekommen, wir sollen dann bitte keine Löcher in die Spur machen. Nun weiss ich, wer die richtig tiefen Löcher generiert, das sind die Skitürerler selber, wenn sie sich in der Waldabfahrt nicht mehr anders zu Helfen wissen als zu Fuss runter und die Spur kaputt zu treten. 

Ansonsten hatten wir einen super Tag, tolles Wetter, sogar etwas Pulver gefunden, meist einsam unterwegs, richtig zum Geniessen. Obschon wir das Tagesziel, die Schonegg knapp nicht erreichen konnten spürten wir alle am Abend unsere Beine, die Rösti in der Bramisegg war wohlverdient.

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Turne - Puntel

Ein toller Föhn hat Einzug gehalten, das Wetter wechselt zwischen Sonnenschein und Schneegstöber, der Wind zwischen mässig und sehr stark. Schon im Aufstieg von Zwischenflüh raubt uns der teilweise sehr klebrigen Schnees viel Kraft, zentimeterdick haften die Stogglen den Fellen. Zwischendurch bleibt immer wieder Zeit für die schöne Aussicht mit Föhnstimmung, auf dem Gipfel bleiben wir wegen dem starken Wind aber nur kurz.
Die Abfahrt braucht dann alle meine Kraftreserven. Ist der Schnee oben teilweise noch sehr ordentlich fahrbar, wird er unten bleischwer und ich habe immer mehr Aufwand eine Kurve hinzukriegen. Aber immerhin können wir runterfahren bis ins Tal nach Därstetten.

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Schatthore

Dieser Hoger bei Lenk müsste heute eigentlich "Schneehore" heissen, soooo viel hat's von der weissen Pracht. Wenn nicht vorne weg eine Gruppe spuren würde wäre der Gipfel nie möglich gewesen. Die sind dazu extra aus Paris angereist, Freitag Nacht mit dem Bus, zurück heute Nacht mit dem Bus!

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Arnihaaggen

Dank unkritischer Lawinensituation konnten wir auf diesen Haaggen oberhalb Sörenberg. Leider machte das Wetter nur halbpatzig mit, wir waren immer wieder im Nebel. Die letzten Meter zum Gipfel waren steil, eine gute Spitzkehrentechnik ist da nicht unnütz.

Oben warteten wir dann eine Weile darauf, dass sich der Nebel etwas lichtet. Bei diesen Verhältnissen verzichteten wir auf die Abfahrt durch das steile NO Flanke. Wir fanden aber dennoch tollen Pulverschnee. Was für ein herrliches Gefühl, wieder mal solche Hänge runter zu "surfen"! 

Teilweise war die Sicht aber unter null, zum Glück konnten wir uns an René orientieren. Der Arme hatte das Tourenleiter-Privileg voraus fahren zu dürfen.

Kann ich diesen Haaggen abhaaggen? Ich glaube nicht, die NO Flanke würde schon noch reizen.

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Pic Chaussy

Vor Jahren führte eine Seilbahn vom Col des Mosses auf den Pic Chaussy. Davon zeugt nur noch die alte Talstation, die Bergstation ist komplett zurück gebaut. Dafür ist der Gipfel nun bei Tourengehern umso beliebter.

Der Aufstieg führt vorbei am Lac Lioson, wo sich Eisfischer und Taucher ihrem kalten Vergnügen frönen, brrrr! 

Weiter oben können wir uns ausgiebig im Spitzkehren üben. Die Schneeverhältnisse sind gut. Die Abfahrt über die alte Skipiste ist aber dann doch recht stark zerfahren.

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Brudelhorn

Das 19ni beginnt mit einem Highlight, Carola und ich besteigen mit Schneeschuhen das Brudelhorn im Goms. Dieser Gipfel stand schon lange auf meiner To Do Liste. Das Gipfelerlebnis muss allerdings hart erkämpft werden, die Tour ist lang, zudem wird Carola von einem hartnäckigen Husten geplagt.

Belohnt werden wir mit einer fantastischen Aussicht!

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