Blog 2018

Wintercamping

Wir testen Campieren im Winter und verbringen die Altjahrswoche in Fiesch, und es macht Spass!! Der Böss lässt sich gut heizen, die Gondelbahn zur Fiescheralp und das Dorf sind nahe gelegen und gut zu Fuss erreichbar, die Beizen und Bars sehr empfehlenswert. Vor allem das Des Alpes mit seiner riesigen Bierauswahl und guten Küche hat's mir angetan. 

An die teils ungeduldige Menschenmenge an den Gondel und Liftanlagen und auf den Skipisten kann ich mich allerdings eher schlecht gewöhnen, Schneeschuh und Skitouren sind da doch viel erholsamer.

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Wien

Das Wochenende zwischen zwei geschäftlichen Ungarnbesuchen habe ich genutzt um Wien zu Besuchen. Ein paar Stichworte die mir dazu einfallen: Weihnachtsmärkte, (zu) viel Glühwein, Schloss Schönbrunn, Zuckerbäcker, Stefansdom, viele Leute, Hundertwasserhaus, Schloss Belvedere.

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Dr Sunne na

2 Wochen herrliches Zigeunerleben sind leider schon wieder vorbei. Sonne haben wir dank Wetterdiensten meist gefunden und haben schöne Gegenden besucht, halt weiter östlich als gedacht. Die Herbstunwetter konnten wir meist umgehen.  

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Giferspitz

Gründe für eine Nicht-Teilnahme an dieser Tour hätten wir gehabt: Carola ist nach Ihrem Treppensturz immer noch lädiert, frühes Aufstehen (Poschi um 05:54) und dann stehen wir am Bahnhof Westside und der Zug fällt wegen Fahrleitungsstörung aus, wir können nur mit einer stündigen Verspätung an der Lenk sein! Aber vielen Dank an Eveline und Urs fürs Warten und für die tolle Tour.

Während der Wanderung über die Gryde zum Trütlisbergpass kommen wir in den Genuss eines seltenen Nebelmeers über der Lenk. Den steilen Aufstieg über den Südostgrat zum Lauenenhorn, die Querung zum Giferspitz und den wiederum steilen Abstieg ins Turbachtal geniessen wir bei herrlichem Bergwetter. Einzig die unerwartet geschlossene Beiz in Turbach schmälert die gute Laune kurz.

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Brigels

Viel Arbeit im  Büro, da kommt diese Ferienwoche gerade recht. Und jetzt das, am Freitag Abend überfällt mich eine zünftige Erkältung! Trotzdem geht's natürlich in die Ferien und auf Bike. Das Wetter macht anfangs auch nicht so recht mit, und mit dieser Kombination hauts mich Abends mit Fieber ins Bett. 

Ein schönes Lazarett haben wir, nebst mir sind Brigitte mit Beinbruch, Rüfi mit Magen-Darm Problemen und Susanne mit Magenproblemen angeschlagen.

So entscheide ich mich nach 2 Tagen Biken für eine Wanderung über Piz Mundaun zum Piz Sezner zwecks Schonung. Am Mittwoch dann, dem schönsten Tag der Woche besteigen Carola und ich das Kistenstöckli, herrlich der Gipfel mit seinen vielen Steinmanndli!

Donnerstag ist dann wieder Biken angesagt, tolle Abfahrten verwöhnen uns, müssen allerdings mit teils langen Aufstiegen erarbeitet werden. 

Freitags herrscht am Morgen schlechtes Wetter, Carola und ich besuchen die Therme in Vals, mit seiner speziellen Architektur allemal einen Besuch wert.

Am Samstag ist Alpabzug in Brigels, wir begrüssen die beiden ersten Herden bevor's zurück nach Hause geht.

 

Fotos:

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sulzfluh

Europa stöhnt unter der Hitze, Feuerverbot im Kanton Bern, Waldbrände in Schweden, Griechenland und Deutschland. Da kommt ein Bergausflug gerade recht um der Hitze zu entfliehen.

Aber genau am Samstagmorgen erreicht uns eine Regen- und Gewitterfront. Wasser wird dringend benötigt, aber gestern hätte halt besser gepasst. Trotzdem ziehen wir in St. Antönien los, angesichts Donnergrollen und unsicherem Wetter entschliessen wir uns, den Klettersteig Sulzfluh auf Sonntag zu verschieben und stattdessen an einigen Höhlen vorbei zur Silisuna Hütte zu wandern, unserer Unterkunft. Hier herrscht Notstand wegen Trockenheit, Duschen geschlossen, WC's nur teilweise geöffnet, Getränke nur aus Fass oder Flasche (damit können wir gut umgehen).

Am Sonntag haben wir dann herrliches Wetter für den Klettersteig Sulzfluh, für mich einer der schönsten die ich je gemacht habe, fordernd, aber nicht überfordernd, dazu eine herrliche Aussicht!

Vielen Dank Dani für Organisation und Tourenleitung.

Fotos

Krk

Herrliche Fahrt nach Baska, doch hier der Schock: riesiges, klinisch reines Camping, der Strand lang und voller Menschen, in diesem Gemenge fühlen wir uns  nicht wohl. 

Die Altstadt ist dann glücklicherweise sehr sehenswert, Wein und Essen ein Genuss, so kommt doch wieder Ferienstimmung auf.

Wir hatten hier ursprünglich 2 Übernachtungen geplant, uns ziehts aber weg. Im abgelegenen Glavotok finden wir einen herrlichen Platz am Meer, super für unsere letzte Nacht in Kroatien.

 

Fotos Baska

Fotos Glavotok

Rab

Die Insel Rab war nicht unbedingt auf dem Reiseprogramm, aber da wir ziemlich spontan unterwegs sind und der Hauptort laut Reise-Handbuch die schönste Stadt Kroatiens nach Dubrovnik sei, ist der Entschluss schnell gefasst.

Die Fahrt entlang der Küste ist ein Genuss und die Stadt Rab tatsächlich ein Besuch wert.

Am Abend nochmals in die Stadt zum Nachtessen, leckere Calamari in einer Konoba. 

Reko Bike Tour

Habe wieder Touren runtergeladen, so als Hilfe, denn hier gibt's zig Kilometer ausgeschilderte Velorouten. Nach ein paar km entlang der Küste hindert uns leider ein FKK Wärter an der Weiterfahrt, das heisst zurück und Umweg. Die Route führt meist durch Wälder, irgendwann durch ein Tor auf die andere Seite eines Zauns, immer wieder treffen wir auf offizielle Velozeichen, wir würden uns aber hoffnungslos verirren ohne GPS. Endlich stehen wir wieder am Zaun, nur diesmal ohne Tür, wir müssen über eine Leiter rüber kraxeln, mindestens 3 offizielle Routen benützen ebenfalls diesen Übergang, ich stell mir das ganz toll vor mit einem E-Bike.

Gleich danach geht's einen happigen groben und steinigen Trail runter zu Bier am Strand. Wir wollen eine Kleinigkeit essen, Calamari mit Schinken und Käse für nicht viel Kuna tönt vielversprechend. In unseren Köpfen sind das Tintenfischringe, daneben etwas Schinken und feinen Pager Käse, Wir erhalten aber ein komplettes Menü, die Calamari sind gefüllt mit Schinken und Käse, dazu Salzkartoffeln und Mangold. Dermassen gestärkt ist die Weiterfahrt  natürlich easy...

Am Abend wieder Ausflug in die Stadt, heute ist Nationalfeiertag hier mit Mittelalterspielen, Armbrustschiessen und vielen Leuten.

 

Fotos

 

Paklenica

Vor Jahren habe ich alle Mountainbike Hefte verschlungen und die Reiseberichte archiviert. In so einem Bericht sind Touren um Starigrad um und in den Paklenica Nationalpark beschrieben. Die eine führt ausserhalb hoch um dann über eine Tragepassage in einer "sehr schwierigen" Abfahrt in den NP zu gelangen, tönt interessant und spannend, also gewählt. 

Die steile Bergfahrt bietet fantastische Aussichten in die Bucht, die Tragepassage ist nicht allzu lang, begleitet vom Duft der wilden Kräuter, und die Abfahrt verdient das Prädikat "teilweise fahrbar". Mein Lightrider wird wieder mal in anspruchsvollem steinigem Gelände bewegt, ist halt immer noch geil. 

Unten in der schönen Schlucht sind dann viele Fussgänger unterwegs, wir ernten den einen oder anderen bösen Blick, Biken wäre hier wohl verboten. 

Fazit: das nächste mal in diesem schönen Nationalpark nehmen wir den Haupteingang, lassen dort die Bikes stehen und machen eine schöne Bergtour zu Fuss.

Fotos

Starigrad

Durch eine Art Hochebene mit Juraähnlicher Landschaft aber weniger bewohnt geht's Richtung Süden bevor wir das Velebit Gebirge überqueren und in Nord-Dalmatien an der Adriaküste landen. Carola fährt und findet den für uns perfekten Campingplatz, der Bus steht direkt am Meer in Starigrad. Hier verbringen wir ein paar Tage mit Biken, Chillen und Geniessen. Die einheimischen Getränke wie Wein und Bier sind übrigens sehr gut.
Ein Faltprospekt wirbt für eine "Fussgänger und Radfahrerroute" mit Thema "Eine kurze Reise durch die Vergangenheit". Tönt nicht schlecht für den Anfang, zumal es doch relativ warm ist, viel verspreche ich mir allerdings nicht. Umso grösser die Überraschung als wir auf schöne Trails treffen, die biketechnisch durchaus interessant sind.

Abends dann fein essen und bei der Bar miterleben wie Kroatiens Schütteler Argentinien an der WM 3:0 schlagen.

 

Fotos 1:

Fotos 2: 

 

 

 

Plitvicer Seen

Bling bling bling ... Glühwürmchen überall, sind auf einem grossen Camping nähe Plitvicer Seen, ich habe mich darauf schon verlaufen, er ist aber gemütlich. 

Für die Herfahrt über Österreich und Slowenien haben wir uns kurzfristig entschlossen um zuerst diese Seen zu besuchen und später für die Rückreise über Italien ein andere Route zu haben. Die letzte Strecke durch Kroatien über Nebenstrecken ist abenteuerlich, die Strassen sind eng und löchrig, viele Häuser sind ohne Verputz, andere sind Kriegsversehrt mit Einschusslöchern.

Die Seen bieten eine herrliche Landschaft, türkisfarbenes Wasser, Wasserfälle noch und nöcher, aber auch massenhaft Besucher, inkl. Asiaten mit Ihrem Selfiewahn. So viele Touristen auf einem Haufen haben wir seit dem Grad Canyon nie mehr erlebt. Trotzdem ist der Besuch ein eindrückliches Erlebnis. Hier wurden auch Teile von Winnetous "Schatz im Silbersee" gedreht.

 

Fotos

Frisch geduscht

Wenn man sich draussen bewegt ist das Wetter natürlich immer ein Thema und nicht immer "planbar". Aber dass wir trotz positiver Wetterprognose schon um die Mittagszeit von einem gehörigen Gewitter dermassen durchnässt werden ist doch eher selten. Die vielen Jurasteine auf dem Mont Racine werden dadurch auch noch super glitschig, was das Fahren anspruchsvoll macht. Ein solcher Brocken wird dann noch Tom zum Verhängnis, er geht über den Lenker und prellt sich den Ellbogen. Ob all dieser Ereignisse kürzen wir die Tour ziemlich ab. 

Einige schöne Trails sind wir dennoch gefahren, die landschaftlichen Eindrücke waren toll, der "Eufischuss" beim Mont Dar ein Genuss und das Trocknen lassen an der Sonne in Neuenburg am See bei einem feinen Weissbier tschillig.  

 

Fotos

 

Narzissentour

Endlich haben wir geschafft wovon wir schon lange gesprochen haben und sind mit SAC Ledifluh auf Tour gegangen, mit Ziel Dent de Lys.

Von Anfang an begegnen wir herrlich blühenden Wiesen, bald tauchen die ersten weiss blühenden Narzissen auf. Immer steiler werdend durchwandern wir grosse Narzissenfelder. Die Luft ist geschwängert vom Narzissen-Duft.

Leider frischt plötzlich der Wind auf und die Wolken verheissen nichts Gutes. Da der technisch anspruchsvollste Teil der Wanderung noch vor uns liegt, entschliessen wir uns noch vor dem Gipfel zu Umkehr. Dennoch haben wir die Wanderung genossen und waren sicher nicht das letzte mal dabei.

Das Wetter hat uns gehörig verarscht, es fällt kaum ein Tropfen Regen.

So sind wir halt früher als geplant zu Hause, bei wieder recht schönem Wetter. Ideales Grillwetter, also verbrenne ich eine gehörige Menge Holz. Juscht als das Grillgut über bester Glut liegt verarscht uns das Wetter zum zweiten Mal, es beginnt zu Regnen!!

Fotos

Saisoneröffnung Biken

Eigentlich hat ja die Bikesaison gar nie aufgehört und könnte daher auch nicht eröffnet werden. Trotzdem ist dies die erste Tagestour in diesem Jahr.

In Glovelier sitzen wir im Hotel-Restaurant de la Gare draussen an der Sonne und bestellen "Café au lait et croissants, s.v.p." Der Einfachheit halber gebe ich nun die Konversation auf deutsch weiter.

"Tut mir leid, wir haben keine Gipfeli, ich könne Ihnen aber selber gebackenes Brot und Konfitüre anbieten". So bestellen wir halt die Alternative und werden positiv überrascht, die Schnitteli sind mehr als nur Gipfeli-Ersatz. 

So gestärkt können wir beruhigt zur Tour starten und geniessen auch weiterhin einen tollen Tag, sei es durch die herrliche Combe de Tabeillon, durch Blütenwiesen, runter auf Trails teils flowig, teils kurvig und tricky oder im Bergrestaurant auf dem "anderen" Jolimont.

Schneeschuhsaisonschlusstour

Es braucht schon eine gehörige Portion Überzeugung, ja fast schon Angefressenheit, um bei sommerlichen Temperaturen nahe 30°C auf einer Schneeschuhtour schwitzen zu gehen. Und geschwitzt haben wir, und wie.

Wir wurden dann aber mehr als entschädigt für das frühe Aufstehen und die Anstrengung, als wir im T-Shirt auf den Gipfeln Aussicht und Verpflegung ausgiebig geniessen konnten. Und weit unten donnern die Töffs über die Passstrasse, aber hier oben ist nichts zu hören.

Zurück auf dem Simplonpass bleiben wir noch lange draussen sitzen, bei Bier, Wein, Saltimbocca, ... und die Töfffahrer fallen uns zu Füssen. 

Ein würdiger Saisonabschuss, ein tolles Schlussbouquet!!

Fotos

Osterskitouren

Wir haben im Internet folgendes gefunden:
"Diese Touren sind bestens geeignet für Anfänger und Geniesser, welche Skifahren auf der Piste beherrschen. Die Aufstiege und Tagesetappen sind gemütlich und lassen sich sehr individuell Können und Kondition anpassen."

Klingt gut, also sind wir sofort angemeldet.

Das Wetter sieht dann leider weniger gut aus, anstelle Mittlebärghütte ist das Jägerheim Ausserbinn unsere Unterkunft für die nächsten Tage. Hier lernen wir ausgiebig Walliserdeutsch zu verstehen mit der Wirtin Madlen, und die Küche von Egon Julier ist ein Genuss!

Aufgrund der Wetter - und Schneesituation werden die Touren mehr oder weniger ad hoc definiert von Bergführer Roger. Leider sind die Verhältnisse nicht gerade für Anfänger geeignet, so endet dieses Wochenende trotz schlussendlich gutem Wetter mit einem unguten Gefühl, schade.

Fotos Ärnergale

Fotos Judestafel

Fotos Gandhorn

Fotos Mittlenbärg

Wintersportwoche Goms

Bei eisigen Temperaturen um die minus 20°C und teils bissigem Wind konnten wir trotzdem einige Gipfelerlebnisse feiern. Für einmal blieben die Reservekleider nicht nur im Rucksack. Schnee hats haufenweise, Quantität ist aber leider nicht immer gleich Qualität, so kämpften wir uns oft durch Bruchharst hoch und runter.

Aber wir waren nicht nur mit den Scheeschuhen unterwegs, auch mit Schneevelo, Langlaufen klassisch und skating, und mit dem Fatbike. Ein Novum war das Hochtragen dieser doch eher schweren Göppel auf den Hungerberg, mit Schneeschuhen an den Füssen. Die Abfahrt auf dem Schneeschuhtrail war mehr als nur Entschädigung. Weils so schön war kämpften wir uns danach 3 mal zur Rhonequelle hoch und surften den Schneeschuhtrail runter, jeweils unterbrochen mit einer Stärkung im Rest. Rhonequelle. 

Wie immer kam das Kulinarische auch diese Woche nicht zu kurz. Speziell verwöhnt wurden wir in unserem Zuhause für eine Woche, dem Hotel Nufenen in Ulrichen.

Fotos:

Ärnergale

Sidelhorn

Gale

Langlaufen

Fatbike

Ulrichen

Lauchernalp

Letzten Mittwoch beim Heimfahren hat mein Schatz die Idee, wir könnten doch am Wochenende Skifahren gehen, die Wetterprognosen seien gut. Zu Hause schlägt sie einen Deal vor: Sie kocht, ich solle für die Skiregion schauen (grenzt fast schon an Erpressung!). 
Nach kurzem Nachdenken steht fest, ich möchte ins Wallis, da dort Unmengen Schnee gefallen sind. Die Lauchernalp kommt mir in den Sinn, zudem gibt's für dort ein Snow & Rail Angebot der SBB, eine Unterkunft ist auch schnell gefunden.

So verbringen wir 2 herrliche Tage im Schnee, alles perfekt: Pulverschnee, breite Pisten, blauer Himmel, nicht allzu viele Leute, super Aussicht, guter Johann, ...das perfekte Wochenende!

Übrigens, das Nachtessen am Mittwoch war ebenfalls perfekt.

Fotos