2015

Tochter & Vater auf Bergwanderung

Das hätte ich nie gedacht, nochmals eine Bergwanderung mit Nadia zu unternehmen. Das letzte mal for zig Jahren, war wohl in der Lenk, war für uns beide wahrscheinlich recht mühsam. Auf jeden Fall haben wir's dann aufgegeben und unsere Bergtätigkeiten beschränkten sich auf Skifahren und Snowboarden (war aber auch schön).

Umso mehr hat mich dieser Ausflug gefreut! Teilweise waren wir bei herrlichem Wetter im T-Shirt unterwegs, das kurz vor Weihnachten.

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1. Advent

Vor einem Jahr unternahmen wir eine Biketour aufs Brienzer Rothorn. Die hinterliess dermassen gute Eindrücke dass wir eine Wiederholung für dieses Jahr planten.


Nun ja, das Wetter machte uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Das Bike mit Schneeschuhen tauschen schien die weitaus bessere Option zu sein. Und nun das: Sonntagmorgen, zu Hause regnets teilweise in Strömen und der Wind weht unangenehm, unter der Bettdecke wäre es viel gemütlicher!


In Ste. Croix verfliegen diese Gedanke aber sehr rasch, wir befinden uns richtig im Winter, glücklicherweise hab ich mich aus dem Bett gewagt. Richtung Chasserongipfel kommen dann arktische Gefühle auf, der starke Wind bläst uns die Schneeflocken heftig um die Ohren. Die sicherlich herrliche Aussicht lässt sich nur mit sehr viel Fantasie erahnen. Ab und zu können wir Gämsen beobachten. Richtung Buttes runter holt uns das nun doch zu warme Wetter schnell mal ein, es beginnt leicht zu regnen.

Zum Abschluss kommt dann doch noch Bikefeeling auf als wir beim Abstieg auf die Downhill Piste stossen.

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Bike- und Wanderwoche Fuldera

Am Anreisetag (Samstag) unternahmen Carola und ich eine kurze Wanderung im Nationalpark. Damit war, zumindest für mich, das Thema Wandern ohne Bike abgehakt.

 

Biketechnisch standen bei herrlichem Wetter vorerst 2 Klassiker auf dem Programm, Gallo – Val Mora und Sesvennapass – Val d’Uina.

 

Durch das Val Mora führte tags zuvor der Nationalpark Marathon. Das war gut zu sehen an den Rückständen wie herumliegenden Gel-Verpackungen und kaputten Schläuchen … schade. Hätte ich bei meinen Teilnahmen unterwegs alles weg geworfen, wäre ich vielleicht auch unter 9 Stunden geblieben. Im Vergleich zu damals war der Gegenverkehr diesmal aber sehr gross, ungewohnt auf unseren Touren so viele Biker anzutreffen. Ebenfalls aufgefallen ist, dass die E-Bikes definitiv bis in die Alpen vorgedrungen sind.

 

Auch das Val d’Uina kannte ich bereits, von einer Alpenüberquerung einige Jahre zuvor, allerdings in umgekehrter Richtung. Deshalb und weil ich mich kenne wusste ich bereits im Voraus, dass ich die Tafel ignorieren werde, welche den Biker zum Absteigen auffordert. Das bereitete mir allerdings eine nervöse Nacht wegen des doch recht ausgesetzten Weges der uns erwarten würde. Auch hier waren wir bei weitem nicht die einzigen Biker unterwegs. Zu sehen gab es daher allerhand interessantes, vor dem Einstieg in die Schlucht wurden teilweise die edlen Rennschuhe gegen Turnschuhe getauscht oder sogar in einen Klettergurt gestiegen.

 

Meine persönlich Königsetappe führte über den Piz Umbrail, stolze 3033 Meter hoch. Der Aufstieg begann auf dem Umbrailpass, von da galt es, 550 Höhenmeter auf 2.5 km zurück zu legen. Dass das nicht alles im Sattel geschehen kann, kann man sich gut vorstellen. Dafür wird man aber mit einer tollen Aussicht belohnt. Die Abfahrt forderte an der einen oder anderen Schlüsselstelle unser ganzes Können, war aber ein herrlicher Genuss. Einfach genial führt der Trail vorbei an Val Vau’s blaues Auge, dem Lai da Rims.

 

Wie wenn uns das Wetter für diesen herrlichen Tour bestrafen müsste fing es in der folgenden Nacht an zu Regnen. Trotzdem wagten wir uns bei Nässe mit dem Bike hoch zur Alp Terza, aber wegen dem trockenen Sommer schien mir die Routine zu fehlen, ich mühte mich auf den nassen Trails ziemlich ab.

 

Die letzten beiden Tage suchten und fanden wir bei wiederum gutem Wetter einige tolle Trails im benachbarten Vinschgau. Nebenbei erkundeten wir eine Burgruine, suchten vergebens Beizen und fanden anstelle dessen haufenweise Kirchen und Raritäten wie ein Trachten – Outlet (hab nicht gedacht dass es sowas gibt).

 

Und ja, obschon ich es eigentlich besser wissen sollte bin ich zu Hause auf die Waage gestanden. Trotz viel Sport geht eine Woche bei der ausgezeichneten Küche des Staila in Fuldera nicht spurlos an mir vorbei.

 

Vielen Dank Tom für die Organisation

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Bike & Hike

Der Schweiss rinnt in Bächen runter, Pulse und Atemfrequenz waren auch schon tiefer. Das Bike drückt auf die Schulter und der Arm will einschlafen.

"Was soll das Ganze" drängt sich ein Gedanke in mein Hirn.

 

Ich habe genügend Zeit um Panorama, Fauna und Flora zu bewundern, davon gibts eine ganze Menge.

 

 Bergwanderungen werden speziell beim Abstieg um einiges kürzer und spassiger

 

Oftmals treffen wir auf „unverbrauchte“ Trails, mal schön flowing, mal schön schwierig, mal gar nicht fahrbar


Mit dem Bike auf dem Buckel ergeben sich Gespräche mit freundlichen Wanderern, welche uns mit Respekt und Toleranz begegnen (wir ihnen auch)

 

Beim Abstieg suche ich nicht mehr wie wenn ich zu Fuss unterwegs bin mit Wehmut die biketechnisch optimale Linie, ich fahre sie

 

Das breite Grinsen im Gesicht will auch nach Stunden nicht verschwinden

 

Das macht süchtig, wann ist die nächste Tour??

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Get back and relax

Definitiv, die Badesachen bleiben trocken. Dafür haben wir heute auf einer herrlichen geilen Biketour mit lokoloko einen Teil von Madeira gerockt. Geht back and relax, so der Tipp des Guide vor einer kniffligen Stelle.
Heute Abend werden wir uns nochmals mit einem dieser herrlichen Fischgerichte belohnen wie so oft in dieser Woche, serviert von sympathischen Maderianern.


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Funchal

Den heutigen Tag haben wir als Ruhetag bestimmt. Wir treiben uns in Funchal herum, nehmen zur Abwechslung mal die Seilbahn, besuchen den Botanischen Garten und die Markthalle. Trotzdem sind wir sowas wie kaputt, und die Badesachen sind immer noch trocken. Morgen ist dann ein erholsame Biketour geplant.
Madeira ist übrigens ein äusserst steiles Stück Erde, dauernd geht's stotzig rauf und runter, ausser man bewegt sich auf einer Levada. Diese Wasserleitungen ähnlich unserer Suonen gibts hier in ca. 2000 km Länge.
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Top of Madeira

Zur Abwechslung und um unsere Waden zu entlasten lassen wir uns zum Pico do Arieiro auf 1818 m.ü.M. Shutteln und Biken runter, grösstenteils auf Trails oder entlang der Levada da Serra. Unsere Bikes haben sicher schon bessere Zeiten erlebt. Trotzdem, der Tag ist ein Genuss, und der einheimische Guide von lokoloko weiss viel Interessantes zu Berichten. Detail am Rande, seine Mutter lebt in Lyss.
Somit liegen nur noch die Badesachen ungebraucht im Schrank.
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Klippenwanderung

Gegen Mittag erreichen wir Porto da Cruz, den Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Einige Fahrzeuge voll beladen mit Zuckerrohr warten da auf die Ablieferung. Unser Verstand schaltet schnell in den Logikmodus, wo Zuckerrohr geliefert wird kann die Rumbrennerei nicht weit sein. So kommen wir unerwartet schon am Morgen zu einer Degustation. Frisch gestärkt und voll beladen starten wir leicht verspätet zu einer herrlichen Wanderung hoch über der Brandung des Ozeans. 
In Machico, unserem Ziel, bestaunen wir die vielen kleinen, unzugänglichen Terassen im steilen Gelände, auf denen Ackerbau völlig unmaschinell betrieben wird. Die geernteten Kartoffeln, Zwiebeln und sonstiges Zeugs muss vom Bauern auf dem eigenen Buckel abtransportiert werden.

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Madeira

Nach stressigen Wochen mit Umzug, Reinigung etc. haben wir kurzfristig Madeira gebucht. So kurzfristig, dass an eine seriöse Vorbereitung nicht mehr zu denken war! Am Abend vor der Abreise wurden einfach Wander-, Bike- und Badeklamotten eingepackt, das Richtige würde schon dabei sein.
Nun sind wir bereits den dritten Tag hier und haben gerade bemerkt, dass gegenüber zu Hause eine Stunde Zeitverschiebung ist, wir hatten Ferien also tatsächlich bitter nötig.
Die Umgebung ist ausgekundschaftet, eine Wanderkarte gekauft, das Essen ausgezeichnet, Funchal besichtigt, die erste Levada Wanderung durch Urwaldgebiet gemacht und eine Biketour gebucht. Und das Madeiranische Bussystem verwirrt uns auch nicht mehr heftig.
Das Hotel ist überbelegt, so haben wir anstelle des gebuchten Doppelzimmers eine Suite mit Jacuzzi mit Meerblick gekriegt, das darf gerne noch mehr passieren.
Die Landung auf Madeira war übrigens überaus spannend. Nach einer Kurve mit einigen Luftlöchern und Windstössen darf der Pilot ja nicht zu spät aufsetzen, sonst landet man im Meer. Rust bietet nicht mehr Nervenkitzel, wäre allerdings günstiger.

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Aprilglockentour

Alle Jahre wieder bringen die Aprilglocken im Jura ganze Wiesen zum Leuchten. Und alle Jahre wieder versuchen sie uns Bikern auszuweichen wenn wir angerauscht kommen. Den meisten gelingt das scheinbar, sind sie doch noch in rauen Mengen vorhanden.

Dieses Jahr begeben wir unter der Leitung von Nicolas mit einer 12 Personen starken Armee auf die Jagd, aber ich kanns vorweg nehmen, das Narzissengewächs ist eindeutig in der Überzahl und wir müssen schlussendlich zum Rückzug blasen.

Um etwas Kraft zu sparen erreichen wir am Morgen Magglingen mit Bahnunterstützung. Etwas speziell ist das Magglingenbähndli ja schon, die zwei Billetautomaten werden von zwei Angestellten bedient, und trotzdem will die Billetausgabe nicht recht klappen. Schlussendlich gelangen wir trotzdem nach oben und über die Hohmatt Richtung Twannberg nach Diesse und schliesslich auf den Zentralplatz. Beizentechnisch haben wir aber Pech, der Racheter ist voll, Bisonranch und Maitérie d‘ Evilard sind geschlossen und wir erreichen am Ende der Kräfte die SAC Hütte der Sektion Biel. Mit einer feinen Suppe und Wurscht stärken wir uns für die bevorstehende Abfahrt.

Über Prés d’Orvin und Jorat erreichen wir Leubringen, wo kurzerhand Michael die Führung übernimmt und eine herrliche, uns unbekannte Abfahrtsvariante nach Biel zeigt.

Im Lago Lodge stärken wir uns standesgemäss mit einem Bier, bevor wir nach Lyss an der Sonne in der Sonne den gelungenen Tag begiessen. Der Abstecher zum Lago Lodge wird uns übrigens von den Frauen aufgezwungen, die Männer sind absolut unschuldig.


Vielen Dank Nicolas und allen die mitgekommen sind.


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Pensionierung

Nein, ich doch nicht!!

Meine Schneeschuhe gehen in Ihren wohlverdienten Ruhestand. Nicht dass ich kürzer treten will, aber Alterserscheinungen machen sich bemerkbar. Nein, doch nicht bei mir, aber bei den Schneeschuhen!!

 5 Winter haben sie gehalten, viele Sprünge erlebt, 234 Stunden an meinen Füssen geklebt, 772 km weit sind wir gekommen und haben dabei rund 50'000 Höhenmeter bewältigt und viel tolles erlebt, merci.

Dont' hurry, ride fatty

Trotz düsterer Wetterprognose reisen wir nach Obergesteln für einen Fatbike Schnuppertag. Nach einem starken Stärkungskaffee in der Vasa-Bar nehmen wir unsere Monster in Empfang und machen erste Fahrversuche mit den fetten Dingern. Das Cruisen geht erstaunlich leicht, aber das Kurvenverhalten unserer Bikes ist doch etwas gewöhnungsbedürftig, bei schon leichten Kurven neigt das Vorderrad brutal zum Untersteuern und am Lenker muss mit Nachdruck dagegen angekämpft werden. Ebenso brutal ist der Grip beim Bergauf fahren, die Grenze liegt bei mir und nicht beim Bike.

Leider sind die Schneeverhältnisse matschig, nach Fehlversuchen Richtung Grimsel finden wir auf der Nufenenpassstrasse dann doch akzeptable Verhältnisse.

Leider ziehen am Nachmittag Regenwolken auf und zwingen uns zum Rückzug in die Vasa - Bar zu Clara und Koni Hallenbarter. Clara empfiehlt uns zur Stärkung und Kräftigung das Baschi in Geschinen und reserviert uns gerade einen Tisch. Da das Baschi etwas abseits der ÖV liegt übernimmt Koni gleich den Taxidienst, der Rücktransport wird uns grosszügiger weise vom Baschi versprochen, aber nicht eingelöst zwecks Verdauung. Das Essen und der Wein sind dann absolut der Hammer! Zum Glück liegt die Beiz so weit weg, ich wäre sonst wohl bald so breit die Fatties. 

Vielen Dank den Obergommern für die tolle Gastfreundschaft, da muss man wahrlich nicht nach Österreich, und ganz besonderen Dank an Tom von Bike-and-Fun für die Organisation und das Sponsoring.

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Bergün

Eine Woche im Schnee liegt hinter mir, die einiges an tollen Erlebnissen und Eindrücken gebracht hat, schön das mit guten Freunden zu Erleben.

Höhepunkte waren der Chalandamarz in Bergün, die tollen Schneeschuhtouren auf Tischmas da Tisch, Muottas Muragl, Alp Tschitta, Lai da Palpuogna sowie entlang dem Bahnlehrpfad Preda - Bergün, und natürlich auch die rasanten Schlittenfahrten vom Darlux.

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Hundeschlittenrennen Saignelégier

Geplant war eine Schneeschuhtour vom Rochers de Naye. Wegen Schwierigkeitsgrad, geänderter Lawinensituation und mangels Plan B haben wir uns am frühen Sonntagmorgen kurzfristig entschlossen nach Saignelégier an das Hundeschlittenrennen zu fahren.

Wir trafen zu früh ein und folgten mit den Schneeschuhen der 18km Strecke. Bald überholten uns die ersten Musher mit all ihren verschiedenen Hunderassen: Siberian Husky, Grönlandhunde, Alaskan Malamute, Samojeden und andere. Einige Hunde haben scheinbar ein Dauergrinsen aufgesetzt, andere wie die weissen Wollknäuel (Samojeden) möchte man am liebsten knuddeln. Einige sind mit einem Affenzahn unterwegs, andere wiederum müssen fast gezogen werden und interessieren sich scheinbar mehr für die Umgebung. 

Die meisten Musher grüssen uns freundlich obschon sie im mitten im Rennen sind.

Wir haben dieses tolle Ersatzprogramm voll genossen.

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Wasenalp

Jahreswechsel auf der Wasenalp.

Das Berghotel Wasenalp dient uns als Ausgangspunkt fūr Skitouren im Simplongebiet. Das Gebiet hier hat zuletzt deutlich weniger Schnee abbekommen als der Rest der Schweiz, trotzdem können wir einige tolle Touren Unternehmen und nebenbei auch das kleine Skigebiet kennenlernen. Unsere Touren führen uns auf die Mäderlicka und den Hohture. Am Abend können wir uns im Whirlpool draussen auf der Dachterasse erholen.
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